Biochemische Waffen

Biochemische Waffen oder auch biologische Waffen zählen zu den ABC Waffen und sind Massenvernichtungswaffen. Bei Biochemischen Waffen werden Krankheitserreger als Waffe eingesetzt.
Bereits in der Antike wurden Krankheitserreger als Waffe eingesetzt, z.B. in dem Brunnen mit Tierkadavern verseucht wurden. Während des Mittelalters wurden bei Belagerungen zum Teil Pestopfer mittels Katapulten in Städte geschleudert, z.B. durch die Tartaren bei der Belagerung der Stadt Kaffa auf der Krim im Jahr 1346.
Ab dem 20 Jahrhundert wurde nach der Entdeckung von Bakterien und Viren als Ursache von Krankheiten gezielt an der Entwicklung und Produktion von biologischen Waffen gearbeitet.
Es ist erwiesen, das während des zweiten Weltkriegs von japanischen Truppen durch die sog. Einheit 731 biologische Waffen an chinesischen, russischen und amerikanischen Kriegsgefangenen getestet und gegen die Einwohner der chinesischen Städte Ningbo und Schusien eingesetzt wurden.
Während des Koreakrieges wurden durch die USA biologische Waffen wie Milzbrand, Cholera und Pesterreger eingesetzt.
1972 wurde die "Biological and Toxin Weapons Convention (BTWC) beschlossen, die 1975 in Kraft trat. Die Konvention verbietet die Herstellung, den Besitz und die Lagerung von biologischen Waffen.

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