Elliott Gould

Geboren als:
Elliott Goldstein
Beruf:
Schauspieler, Produzent
geboren:
29 August 1938, Brooklyn, New York, USA
gestorben:
Biografie:
Nur wenige Filmschauspieler personifizierten die Veränderungen des amerikanischen Zeitgeists der 60er und 70er Jahre so sehr wie Elliot Gould. Seine Porträts zynischer, ironischer und oftmals verwirrter Charaktere machten ihn zu einem Star der Gegenkultur. Bereits als Teenager stand er auf der Bühne, sogar am Broadway als Tänzer. Wie viele andere aufstrebende Talente hatte Gould zunächst ein paar schmale Jahre: er verkaufte Staubsauger und arbeitete als Fahrstuhlführer, weil er von der Schauspielerei allein nicht leben konnte. Die Hauptrolle in "I Can Get It for You Wholesale" (neben Barbra Streisand, die er 1963 heiratete) brachte ihm den großen Broadway Erfolg, wenngleich sein erster Film „The Confession“ (1964) seine Karriere nicht vorantrieb. Erst mit dem Oscar-nominierten Auftritt in “Bob & Carol & Ted & Alice” (1969), einem sexualrevolutionären Streifen, erlangte Gould Starruhm. Und nachdem er Trapper John in Robert Altmans anarchistischer Antikriegsfilm “MASH” (1970), war in den köpfen der jüngeren Zuschauer zum Helden der Gegnkultur geworden. „Getting Straight” (1970), “Move and Little Murders” (both 1971) verstärkten dieses Image, so wie auch als antiheroischer Philip Marlowe in “The Long Goodbye” (1973, wieder unter der Regie von Altman, den Gould 1975 in dem Film „Nashville“ spielen sollte).

Langsam aber sicher sank die Qualität von Goulds Filmen. S*P*Y*S (1974) mit Costar Donald Sutherland war ein zum Scheitern verurteilter Versuch, die Magie von “MASH“ wieder aufleben zu lassen. „California Split“ (auch 1974) war ein Missgriff Robert Altmans. „Whiffs” (1975), “Harry and Walter Go to New York”, ”Mean Johnny Barrows” (beide 1976), “Matilda” (1978), “The Lady Vanishes” (1979, ein schlecht inszeniertes Remake) und “The Devil and Max Devlin” (1981) hätten die Karrieren anderer Schauspieler aller Wahrscheinlichkeit nach endgültig beendet. Die folgenden Filme wie “Over the Brooklyn Bridge” (1983), “The Naked Face” (1985), “Inside Out” (1986), “The Telephone” (1988), “The Lemon Sisters” und “Dead Men Don't Die” (beide 1990) waren kaum in den Kinos zu sehen. Doch wenn er einmal die richtige Rolle bekam, wußte Gould immer noch zu überzeugen,was er in Billy Crystals Sitcom, "Sessions" (1991) und in einer melancholischen Nebenrolle in „Bugsy“ (1991) bewies. Zuletzt erreichte er ein größeres Publikum mit seinem Auftritt in „Ocean's Eleven (2001) als Reuben Tishkoff.
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
Escape to Athena (1979) .... Charlie
Bridge Too Far, A (1977) .... Colonel Robert Stout
MASH (1970) .... Chief Surgeon Captain John Francis Xavier 'Trapper John' McIntyre, M.D.
... aka M*A*S*H (1970)



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