James Newton Howard

Beruf:
Komponist
geboren:
9 June 1951, Los Angeles, California, USA
gestorben:
Biografie:
James Newton Howard wurde 1951 geboren und begann seine musikalische Laufbahn in den 1970er Jahren als Keyboarder der Band Mama Lion. Im Alter von 24 Jahren begann er 1975 seine langjährige Zusammenarbeit mit Elton John, bei der er ihn auf Tourneen begleitete und bei zahlreichen Studioalben unterstützte. In der Mitte der 1980er Jahre erfolgte ein Wechsel des Tätigkeitsbereichs von Howard zur Filmmusik. Im Jahr 1994 komponierte er das Titelthema für die Fernsehserie „Emergency Room”. Im selben Jahr komponierte er die Musik für Lawrence Kasdans Western „Wyatt Earp – Das Leben einer Legende”, bei dem er erstmals mit einem großen Orchester arbeitete.
Des Weiteren zählen die Soundtracks zu Kevin Costners Filmen „Waterworld” (1995) und „Postman” (1997) zu seinen Werken. Howard komponierte Musik für verschiedene Filmgenres, darunter leichte Unterhaltung („French Kiss”, „Tage wie dieser”), Actionfilme („Auf der Flucht”, „Vertical Limit”), Thriller („Zwielicht”, „Die Dolmetscherin”) sowie ernste Dramen („Schnee, der auf Zedern fällt”).
Des Weiteren komponierte er die Musik für Disney-Animationsfilme, darunter „Dinosaurier” (2000), „Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt” (2001) und „Der Schatzplanet” (2002). Im Jahr 2005 ersetzte er Howard Shore als Komponist für Peter Jacksons Abenteuerfilm „King Kong” und hatte lediglich sechs Wochen Zeit, um seine Arbeit zu verrichten. Im selben Jahr arbeitete er gemeinsam mit Hans Zimmer an der Filmmusik für „Batman Begins” und die Fortsetzung „The Dark Knight” (2008).
Im Jahr 2008 wurde Howard der World Soundtrack Award als bester Komponist des Jahres verliehen. Darüber hinaus erfolgte eine erneute Oscar-Nominierung für die Musik zu „Defiance – Für meine Brüder, die niemals aufgaben“, was seine insgesamt achte Oscar-Nominierung darstellte. Im Jahr 2015 wurde ihm der Max Steiner Film Music Achievement Award verliehen.
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
Filme anzeigen