Biografie:
Volker Bertelmann entdeckte für sich das Musizieren bereits während seiner Kindheit, als er im Alter von 8 Jahren zu Weihnachten das Klavierspiel für sich in der Kirche entdeckte. Nach einer Klavierausbildung und der Gründung einer Rockband im Alter von 14 Jahren, würden mehrere Auftragsarbeiten für Fernsehmusik und als Sänger diverser Bands folgen. Nach einer orientierungslosen Phase seines Lebens, zog Bertelmann nach Düsseldorf und begann Klavierstücke unter dem Pseudonym "Hauschka" zu komponieren, welcher von dem böhmischen Komponisten Vincenz Hauschka inspiriert wurde. Prägnant an diesen Alben ist Bertelmanns Verwendung von präparierten Klavieren, bei welchen es sich um Pianos handelt, wo zwischen den Saiten Radiergummis und Leder- oder Filzstücken eingeklemmt werden, um den Klang des Instruments zu verfremden. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Studioalben begann Bertelmann ebenfalls Filmmusik zu komponieren. Das Filmdrama "Glück" aus dem Jahr 2012 gehört hierbei zu dem ersten Film, welcher mit einem Filmscore von ihm hinterlegt. Weitere Filme, an welchen er musikalisch mitwirkte, sind der 2018 Thriller "Hotel Mumbai", die Filmadaption des Romans "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl", britische Filmproduktion wie das Drama "Summerland" oder das norwegische Filmdrama "Krigseileren", das 2022 erschien. Er komponierte ebenfalls die Musik für Edward Bergers Film "Im Westen nichts Neues", welcher 2022 auf Netflix erschien. Einige seiner Werke wurden zudem für die Oscars und Golden Globes nominiert.
Filmscores (Auswahl):
- 2012: Hauschka - Glück
- 2015: Hauschka - The Boy
- 2016: Hauschka - Deutschland. Dein Selbstporträt
- 2017: Hauschka - 1000 Arten Regen zu beschreiben
- 2018: Hotel Mumbai
- 2019: Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
- 2020: Summerland
- 2021: Sörensen hat Angst
- 2022: Krigseileren
- 2022: Im Westen nichts Neues