Katherine Hepburn

Geboren als:
Katherine Houghton Hepburn
Beruf:
Schauspielerin
geboren:
12 May 1907 (Hartford, Connecticut, USA)
gestorben:
29 June 2003 (Old Saybrook, Connecticut, USA)
Biografie:
Nach einer Theaterlaufbahn in den 1920er-Jahren wechselte die aufstrebende Schauspielerin nach Hollywood, wo sie bald für "Morgenrot des Ruhms" (1933) ihren ersten Oscar erhielt. Eine Reihe kommerzieller Misserfolge wie "Leoparden küßt man nicht" brachten ihr Ende der 1930er-Jahre den Ruf eines „Kassengifts“ ein, was ihre Filmkarriere zu gefährden drohte. Die von ihr selbst initiierte Komödie "Die Nacht vor der Hochzeit" erwies sich 1940 als glanzvolles Comeback. In den folgenden Jahrzehnten zählte Hepburn bei Publikum und Kritikern durch Filme wie "African Queen" zu den führenden Hollywood-Stars. Sie spielte mit Legenden wie Cary Grant und James Stewart, aber besonders häufig an der Seite von Spencer Tracy, mit dem sie zwischen 1941 und 1967 insgesamt neun Filme drehte und der auch privat ihr Partner war. Neben ihrer Filmkarriere stand sie weiterhin regelmäßig auf Theaterbühnen und war stets auf der Suche nach anspruchsvollen Charakterrollen.

Filmografie (Auswahl):
1932: Eine Scheidung (A Bill of Divorcement)
1933: Morgenrot des Ruhms (Morning Glory)
1933: Vier Schwestern (Little Women)
1934: Spitfire
1935: Alice Adams
1936: Sylvia Scarlett
1936: Maria von Schottland (Mary of Scotland)
1936: Ein aufsässiges Mädchen (A Woman Rebels)
1937: Bühneneingang (Stage Door)
1938: Leoparden küßt man nicht (Bringing up Baby)
1940: Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story)
1942: Die Frau, von der man spricht (Woman of the Year)
1942: Die ganze Wahrheit (Keeper of the Flame)
1944: Drachensaat (Dragon Seed)
1946: Der unbekannte Geliebte (Undercurrent)
1947: Endlos ist die Prärie (The Sea of Grass)
1947: Clara Schumanns große Liebe (Song of Love)
1949: Ehekrieg (Adam’s Rib)
1951: African Queen (The African Queen)
1955: Traum meines Lebens (Summertime)
1956: Der Regenmacher (The Rainmaker)
1957: Eine Frau, die alles weiß (Desk Set)
1962: Long Day’s Journey into Night
1969: Die Irre von Chaillot (The Madwoman of Chaillot)
1971: Die Troerinnen (The Trojan Women)
1973: Empfindliches Gleichgewicht (A Delicate Balance)
1978: Das große Abenteuer im Ballon (Olly Olly Oxen Free)
1981: Am goldenen See (On Golden Pond)
1985: Grace Quigleys letzte Chance (The Ultimate Solution of Grace Quigley)
1994: Perfect Love Affair (Love Affair)

Auszeichnungen:
1933: Oscar für "Morgenrot des Ruhms"
1967: Oscar für "Rat mal, wer zum Essen kommt"
1968: Oscar für "Der Löwe im Winter"
1982: Oscar für "Am goldenen See"

1940: New York Film Critics Circle Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für "Die Nacht vor der Hochzeit"
1960: Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (6288 Hollywood Blvd.)
1962: Preis in der Kategorie Beste Darstellerin bei den Filmfestspielen von Cannes für "Long Day’s Journey into Night"
1968: David di Donatello in der Kategorie Beste ausländische Darstellerin für "Rat mal, wer zum Essen kommt"
1969: British Academy Film Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für "Rat mal, wer zum Essen kommt" und "Der Löwe im Winter"
1975: Emmy in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin in einem speziellen Programm – Drama oder Komödie für Liebe in der Dämmerung
1979: Screen Actors Guild Life Achievement Award für ihr Lebenswerk und ihre Verdienste um die Schauspielerei
1983: British Academy Film Award in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für "Am goldenen See"
1999: Platz 1 der Top 25 der weiblichen Filmstars in der Liste des American Film Institute
Fachjournalisten wählten sie 1983 zur „Besten Filmschauspielerin aller Zeiten“ und 1995 zur „Besten Schauspielerin in der 100-jährigen Geschichte des Films“.
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