Biografie:
Als begeisterter Rezitator entschied Fürmann sich für die Schauspielerei und erhielt 1991 seine erste kleine Rolle im Fernsehfilm "Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend". Fürmann ging 1991 nach New York City. 2000 gelang ihm als psychopathischer Medizinstudent Hein in "Anatomie" neben Franka Potente der Durchbruch. Mit Brian Helgelands "Sin Eater – Die Seele des Bösen" hatte er 2003 neben Heath Ledger sein Hollywood-Debüt.
Filmografie (Auswahl):
1992: Schuld war nur der Bossa Nova
1993: Durst
1993: Einfach nur Liebe
1994: Tatort: Klassen-Kampf (Fernsehreihe)
1994: Schicksalsspiel
1994: Und tschüss! (Fernsehserie)
2000: Anatomie
2000: Freunde
2004: Die Nibelungen
2005: Gespenster
2005: Merry Christmas
2006: Die Sturmflut (Fernsehfilm)
2006: Die Wilden Hühner
2006: Kreuzzug in Jeans
2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
2010: Der Mauerschütze (Fernsehfilm)
2011: Tatort: Der Tote im Nachtzug (Fernsehreihe)
2011: Tom Sawyer
2011: In Darkness
seit 2017: Babylon Berlin (Fernsehserie, 7 Folgen in den Staffeln 1 und 2, durchgehend in den Staffel 3 und 4)
2019: Hanna (Fernsehserie, 4 Folgen)
2022: Die Känguru-Verschwörung
2023: Landkrimi – Steirerschuld (Fernsehreihe)
Auszeichnungen (Auswahl):
1999: Deutscher Fernsehpreis – Bester Schauspieler Hauptrolle – Fernsehfilm/Mehrteiler für "Die Bubi Scholz Story"
2000: Bayerischer Filmpreis – Bester Darsteller für "Freunde"
2001: Deutscher Shooting Star des europäischen Films
2005: Nominierung Goldene Kamera in der Kategorie Bester deutscher Schauspieler
2005: Adolf-Grimme-Preis mit Gold für Wolfsburg, zusammen mit Nina Hoss (Darstellung) und Christian Petzold (Buch/Regie)
2006: Jupiter – Bester deutscher Darsteller für "Merry Christmas"
2007: Jupiter – Bester TV-Darsteller für "Die Sturmflut"
2008: DIVA-Award – Schauspieler des Jahres (Jurypreis)
2009: Sprecherpreis beim Trickfilmfestival Stuttgart
2013: Stern des Jahres in der Kategorie „Film“ für die Rolle des Ulrich Chaussy im Politkrimi "Der blinde Fleck"