Hildur Ingveldardóttir Guðnadóttir

Beruf:
Komponistin
geboren:
4 September 1982 (Reykjavík, Island)
gestorben:
Biografie:
Guðnadóttir ist ausgebildete Cellistin. Zu ihren bekannteren Arbeiten zählt der live aufgeführte Soundtrack zu Derek Jarmans Film "In The Shadow Of The Sun" von 1980, an dem neben den englischen Industrial-Pionieren Throbbing Gristle der von ihr dirigierte „New London Chamber Choir“ beteiligt war.

Seit 2011 ist sie auch regelmäßig als Komponistin für Filmmusik aktiv und arbeitet auch an Fernsehproduktionen. Einem größeren Publikum wurde sie durch ihre Filmmusik für die DC-Comicverfilmung "Joker" (2019) bekannt, für die sie unter anderem mit dem Oscar für die Beste Filmmusik ausgezeichnet wurde – seit 1997 die erste Frau mit dieser Auszeichnung.

Filmografie (Auswahl):
2011: The Bleeding
2012: Hijacking – Todesangst … In der Gewalt von Piraten (Kapringen)
2012: Astro - Uma Fábula Urbana em um Rio de Janeiro Mágico
2012: Absolventen - Freiheit ist nicht umsonst (Absolventi Sloboda nie je zadarmo)
2013: Jîn
2014: Ming of Harlem: Twenty One Storeys in the Air
seit 2016: Trapped – Gefangen in Island (Ófærð, Fernsehserie, 20 Episoden)
2016: Der Eid (Eiðurinn)
2017: Strong Island
2017: Tom of Finland
2017: Journey’s End
2018: Maria Magdalena (Mary Magdalene)
2018: Sicario 2 (Sicario: Day of the Soldado)
2019: Chernobyl (Miniserie, 5 Episoden)
2019: Joker
2022: Tár
2022: Die Aussprache (Women Talking)
2023: A Haunting in Venice

Auszeichnungen
Oscar
2020: Beste Filmmusik für "Joker"

Golden Globe Awards
2020: Beste Filmmusik für "Joker"

British Acadeym Film Award
2020: Beste Filmmusik für "Joker"

Critics’ Choice Movie Award
2020: Bester Komponist für Joker

Grammy Awards[5]
2020: Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien für Chernobyl
2021: Bester komponierter Soundtrack für visuelle Medien für Joker

Emmy Award
2019: Outstanding Music Composition for a Limited Series, Movie, or Special für Chernobyl
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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