Bella Halben

Beruf:
Kamerafrau
geboren:
1957 in Hamburg, Germany
gestorben:
Biografie:
Bella Halben wuchs in Hamburg auf, wo sie ihre Ausbildung zur Werbefotografin absolvierte. Nach Tätigkeiten als Kameraassistentin und Operator in den Bereichen aktuelle Berichterstattung, Dokumentarfilm, Werbung und Spielfilm arbeitet sie seit 1994 als freischaffende Kamerafrau.
Ihre erste bedeutende Arbeit übernahm sie 1995 als Bildgestalterin für Christopher Roths Film „Loosers!”. In den folgenden Jahren setzte sie ihre Zusammenarbeit mit Roth in den Filmen „Candy” (1998), „Jeans” (2001) und „Baader” (2001) fort. Letzterer wurde auf der Berlinale 2002 mit dem Alfred-Bauer-Preis ausgezeichnet.
Im Jahr 2005 war Halben als Kamerafrau für zwei Episoden der ZDF-Krimiserie „Bella Block” tätig. Für ihre herausragende Kameraarbeit in Hans Steinbichlers Film „Hierankl“ wurde sie 2006 mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Es folgten weitere erfolgreiche Kooperationen mit Steinbichler, darunter „Winterreise“ (2006), „Das Blaue vom Himmel“ (2011) und die Kinoadaption „Das Tagebuch der Anne Frank“ (2016).
Im Jahr 2007 wurde Halben für ihre Arbeit an dem Kinofilm „Das Herz ist ein dunkler Wald“ mit dem Spezialpreis des Verbands der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet. Ihre Kameraarbeit für Nicolette Krebitz’ Drama wurde 2008 in die Vorauswahl der Kategorie „Beste Kamera/Bildgestaltung“ des Deutschen Filmpreises aufgenommen.

Im Jahr 2023 wird Bella Halben mit dem Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises gewürdigt.

Filme (unter anderem):
Kino:
1995: Looosers
2001: Jeans
2001: Baader
2003: Hierankl
2004: Aus der Tiefe des Raumes
2013: Exit Marrakech
2016: Das Tagebuch der Anne Frank

Fernsehen:
1998: Candy
2002: Problemzone Mann
2005: Eine andere Liga
2009: Dornröschen
2012: Tatort: Ordnung im Lot
2015: Das Dorf des Schweigens
2016: Nur eine Handvoll Leben
2017: Tatort: Auge um Auge
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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