Tom Hanks

Beruf:
Schauspieler, Regisseur
geboren:
07. September 1956 in Concord, Oakland, Kalifornien, USA
gestorben:
Biografie:
Der Erfolg dieses Schulabbrechers beruht auf seinem forsch-fröhlichen Schauspiel-Style, den er in seiner Oscar-nominierten Darbietung als erwachsener Mann, der sich wie ein kleiner Junge aufführt, in Penny Marshall's Big (1988) exemplarisch bewies. Sein Filmdebüt hatte er acht Jahre zuvor in dem unterirdischen Thriller He Knows You're Alone gegeben. Doch der Erfolg ließ auf sich warten. Dies änderte sich erst, als er die Rolle des zögerlichen Kip Wilson in der TV-Sitcom "Bosom Buddies" (1980-82) annahm. Aufgrund des Erfolgs der Show wurde er für den rauen Bachelor Party (1984) gecastet, eine leichte, wenig witzige Komödie, die ihn zum Leinwandstar machte.
Bei der Auswahl seiner Projekte bewies Hanks nicht immer eine glückliche Hand. Trotzdem hat er sich als einer der intelligentesten und beliebtesten Persönalichkeiten des zeitgenössischen Kinos etabliert. Mit Filmen wie “Splash“ (1984), als Mann, der sich in eine Meerjungfrau verliebt, sowie in “Turner & Hooch“ (1989), als Cop mit einem Hund als Partner, hat er bewiesen, dass der ein Kassenknüller ist. In “The Money Pit“ (1986) spielte er einen in die Enge getriebenen Hausbesitzer, in “Nothing in Common“ (1986) Jackie Gleasons leidenden Sohn, in “Dragnet“ (1987) einen jungen Polizisten und in „Punchline“ (1988) einen erfolglosen Stand-up-Komödianten, in „The 'burbs“ (1989) einen ängstlichen Vorstadtbewohner und einen Stebenskranken in „Joe versus the Volcano“(1990).
Weniger gelungen, war seine Besetzung als Yuppie Investment Banker Sherman McCoy in der Tom Wolfe Verfilmung “The Bonfire of the Vanities“ (1990). 1992 durfte er für die ungewöhnliche Rolle des versoffenen Baseball Manager in “A League of Their Own” mehrere Kilo zunehmen und landete mit herzverreissenden Darbietung als schwermütiger Witwer in “Sleepless in Seattle“ (1993) einen Riesenerfolg. 1993 gewann er für die Rolle des AIDS-kranken Anwalts in “Philadelphia“ den Oscar. Im gleichen Jahr machte er sein Regiedebüt mit den TV-Serien "Fallen Angels" und "A League of Their Own." Zum endgültigen Superstar wurde er mit der Titelrolle des Kassenschlager „Forrest Gump“, dem witzigen Porträt eines geistig zurückgebliebenen aber schnell rennenden Jungen aus dem Mittleren Westen. Auch für diesen Film gewann er den Oscar als Bester Schauspieler. Es folgte die Geschichte der “Apollo 13“ (1995, als Astronaut Jim Lovell). 1998 war wieder ein Tom-Hanks-Jahr: zunächst spielte er den Captain Miller in Spielbergs D-Day-Drama „Saving Private Ryan“, dann neben Meg Ryan die zweite Hauptrolle in der Komödie des Jahres „You’ve got Mail“. Wiederum zwei Jahre später gelang ihm mit der Robinsonade „Cast Away“ ein überragender Erfolg.


Filme:
America: A Tribute to Heroes (2001) (TV) .... Himself
"Band of Brothers" (2001) (mini) TV Series .... British Officer Cast Away (2000) .... Chuck Noland
Shooting War (2000) (TV) .... Narrator
Into the Breach: 'Saving Private Ryan' (1998) (V) .... Himself (segment "Capt. Miller")
Return to Normandy (1998) (V) .... Himself
... aka Making of 'Saving Private Ryan', The (1998) (V) (UK)
You've Got Mail (1998) .... Joe Fox
Saving Private Ryan (1998) .... Captain John Miller
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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