Biografie:
Zeitweilig galt er als "Man mit dem perfekten Profil" und stand in der Gunst des Publikums als Leiblingsheld in romantischen Dramen gleich neben Clake Gable. Mit einem Sbschluss in Musik kam er in den 30er Jahren nach kalifornien, wo er sich am Pomona College für Medizin einschrieb, bevor er mit dem SChauspielern begann. Nach seinem Filmdebüt bei FOX in einer kleinen Rolle in "Handy Andy" schloss er einen Vertrag mit MGM ab und legte damit den Grundstein für zukünftigen Ruhm. zunächst trat er in Kurzfilmen auf (z.B. in Buried Loot in der MGM Serie "Crime Does Not Pay"), stieg dann zu den B-Filmen auf wie "Society Doctor", "Times Square Lady", "West Point of the Air" und "Murder in the Fleet" (alle 1935).
Seinen großen Durchbruch schaffte er schließlich bei Universal, wo er neben Irene Dunne in dem Seufzerfilm "Magnificent Obsession" auftrat.
Als unreifer Playboy, durch dessen Leichtsinn Dunne ihr Augenlicht verliert und der dann den Rest seines Lebens der Medizin widmet, gewann Taylor die Herzen vieler weiblicher Zuschauer.
Zurück bei Metro bekam er nun auch grössere Rollen, etwa neben Eleanor Powell in “Broadway Melody” (1936) und der bereits damals legendären Greta Garbo in „Camille“ (1937). Auch wenn er noch immer kein herausragender Schauspielkünstler geworden war, drehte er in den folgenden Jahren für MGM dDrei bis vier Filme jährlich, darunter
“Three Comrades”, “A Yank at Oxford” (beide 1938), “Lucky Night”, “Stand Up and Fight” (beide 1939), “Escape” und “Flight Command” (beide 1940). Ausgeliehen an die 20th Century-Fox für den Streifen “This Is My Affair” (1937) verliebte er sich in Costar Barbara Stanwyck, sie heirateten zwei Jahre später.
Mit Vivien Leigh, die gerade erst “Gone With the Wind” abgedreht hatte, stand er für die Seifenoper „Waterloo Bridge“ (1940) vor der Kamera, was seiner Karriere zusätzlichen Schub verlieh. Er spielte “Billy the Kid”, “Johnny Eager”, “When Ladies Meet” (all 1941), “Stand by for Action” (1942), “Bataan” und “Song of Russia” (beide 1943), bevor er zur Navy ging, um dort als Fluglehrer für die Air Transport Division zu arbeiten und bei insgesamt 17 Trainingfilmen Regie zu führen sowie beim Dokumentarfilm „The Fighting Lady“ (1944) den Kommentar zu sprechen.
Nach dem Krieg wandte sich Taylor einigen Film noir Thrillern zu, zunehmend auch härteren Westerns, aber auch Kostümfilmen und Bibelspektakeln, darunter: “Undercurrent” (1946), “High Wall” (1947), “Ambush”, “The Bribe” (beide 1949), „Conspirator“ (aauch 1949, in einer untypisch dunklen Rolle gegenüber Elizabeth Taylor), „Devil's Doorway „(1950), „Quo Vadis?“, „Westward the Women“ (beide 1951), „Above and Beyond“, „Ivanhoe (beide 1952), „All the Brothers Were Valiant“,“ Knights of the Round Table“, „Ride“, „Vaquero!“ (alle 1953), “Rogue Cop”, “Valley of the Kings” (beide 1954), “Many Rivers to Cross”, “Quentin Durward” (beide 1955), “D-Day the Sixth of June”, “The Last Hunt”, “The Power and the Prize” (alle 1956), “Tip on a Dead Jockey” (1957), “The Law and Jake Wade”, “Party Girl”, “Saddle the Wind” (alle 1958), “The Hangman and Killers of Kilimanjaro” (beide 1959).
Nach einem Vierteljahrhundert als Leinwandstar beschloß Taylor es mit dem Fernsehen zu versuchen und nahm die Rolle des Detectives Matt Holbrook in "The Detectives" (1959-62) an. Seine folgenden „Theater-Filme“ wie „Cattle King” und “Miracle of the White Stallions” (1963), “A House Is Not a Home” (1964), “The Night Walker” (auch 1964, mit Stanwyck, von der 1951 geschieden wurde), “Johnny Tiger” (1966), “Return of the Gunfighter” (1967 Fernsehfilm), “The Glass Sphinx”(aauch 1967), and “Trouble Follows” (1968), waren weniger gelungen. Er starb an Lungenkrebs 1969. Taylors zweite Frau war die Schauspielerin Ursula Thiess.