Biografie:
Perel war ein israelischer Autor deutscher Herkunft. Seine jüdische Identität konnte er während der Zeit der Nazi-Diktatur verbergen und war Mitglied der Hitlerjugend. Seine Autobiographie "Ich war Hitlerjunge Salomon" wurde unter dem Titel "Hitlerjunge Salomon" 1990 verfilmt. Perel berichtete bis zu seinem Tod in Schulen über sein Leben.
Werke:
1992: Sally Perel: Ich war Hitlerjunge Salomon. Nicolai, Berlin 1992.
2005: Moshe Shen, Julie Nicholson, Sara Frenkel, Sally Perel: Überleben in Angst: Vier Juden berichten über ihre Zeit im Volkswagen-Werk in den Jahren 1943 bis 1945. Volkswagen AG/Historische Kommunikation, Wolfsburg 2005, weitere 4 Auflagen bis 2014.
Ehrungen:
1999: Bundesverdienstkreuz
2000: Der Rat seiner Geburtsstadt Peine verlieh ihm am 15. Juni 2000 den Ehrenring.
2016: Am 15. Februar 2016 verlieh die Stadt Oberhausen Sally Perel den Ehrenring. Diese Entscheidung wurde interfraktionell mit einstimmigem Beschluss im Ältestenrat getroffen.
2018/19: Seit dem Schuljahr 2018/2019 trägt die Integrierte Gesamtschule in Braunschweig-Volkmarode den Namen Sally-Perel-Gesamtschule. Die Umbenennung wurde am 14. September 2018 in seinem Beisein vollzogen.
2019/20: Seit dem Schuljahr 2019/2020 trägt die Realschule in Meinersen den Namen Sally-Perel-Realschule Meinersen.
2020: Am 26. August 2020 wurde Sally Perel die Ehrenbürgerwürde der Stadt Braunschweig verliehen.
2022: Am 22. April 2022 wurde die Grundschule Wallschule in Peine zu seinen Ehren umbenannt in VGS Wallschule Sally Perel Peine. An der historischen Eingangstür der Schule ließ er die Botschaft anbringen: „Ihr seid nicht verantwortlich. Aber ihr seid verantwortlich dafür, dass es nie wieder passiert."