Howard Hawks

Geboren als:
Howard Winchester Hawks
Beruf:
geboren:
30 May 1896, Goshen, Indiana, USA
gestorben:
26 December 1977, Palm Springs, California, USA
Biografie:
Wahrscheinlich ist Hawks einer der größten amerikanischen Regisseure, dessen Name nicht jedermann ein Begriff ist. Dabei wird sein Name (mit ein paar Ausnahmen wie Ford, Welles, Hitchcock) von vielen modernen Regisseuren auf die Frage nach ihren Vorbildern oder Einflüssen genannt. Seinen klaren, schlichten Stil ist immer zu sehen, ganz gleich welchem Genre er sich zuwandte. Ein weiterer Grund warum Hawks Filme so frisch zu sein scheinen, ist, weil die Frauen so klug, so hart sind und so schnell oder schneller reden wie sonst nur die Männer. Stets brachte er Szenen auf die Leinwand, deren Dialoge echt und natürlich klangen. Die swar schon in seinem ersten Tonfilm “The Dawn Patrol” (1930) zu erkennen. Hier “sprachen” die Schauspieler im Gegensatz zu vielen anderen frühen Tonfilmen, in denen die Akteure eher ihre Gefühle ausriefen (weiteres Beispiel „Scarface” (1932), dem wildesten Gangsterfilm der damaligen Zeit) Hawks definierte die das zu der Zeit neue Subgenre der Screwball Comedy mit seinem frenetischen „Twentieth Century“ (1934), durch den Carole Lombard zum Star wurde. Später führte er bei drei Meisterwerken mit Cary Grant Regie: der definitiven Screwball Comedy “Bringing Up Baby” (1938), dem Postflieger Abenteuer „Only Angels Have Wings“ (1939) und dem atemlosen "Front Page" Remake „His Girl Friday“ (1940).
1944 startete er die Filmkarriere der 19 Jahre alten Lauren Bacall und besetzte sie zusammen mit Humphrey Bogart in “To Have and Have Not”. Als sich zwischen den beiden eine Romanze entspann, besetzte er sie schnell nochmal in dem noch erfolgreicheren ”The Big Sleep” (der erst 1946 herauskam). „Red River” (1948) war sein erster Western und sein erster Film mit John Wayne – und er war das Debüt des jungen Montgomery Clift. Hawks gab Marilyn Monroe zwei frühe Schlüsselrollen in “Monkey Business” (1952) und “Gentlemen Prefer Blondes” (1953, in dem sie ihr legendäres "Diamonds Are a Girl's Best Friend" sang). 1959 drehte er “Rio Bravo”, den viele sals seinen besten Film bezeichnen und der alle seine Thmen und Stimmungen enthält. (Seine späteren Westerns 1967 “El Dorado” und 1970 “Rio Lobo” versuchten die Atmosphäre und den Erfolg zu wiederholen).
In späteren Jahren wurde zu einer Art “elder statesman” für junge Regisseure. 1974 erhielt er den lange überfälligen Oscar für sein Lebenswerk. Ironischerweise betrachtete er sich als Handwerker, der es vorzog Kassenschlager anstelle von Kunst zu produzieren.

Filme:
1941: Sergeant York
1942: Air Force
1949: I Was a Male War Bride
1962: Hatari!
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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