Gene Hackman

Geboren als:
Eugene Alden Hackman
Beruf:
Schauspieler, Produzent
geboren:
30 January 1930, San Bernadino, California, USA
gestorben:
Biografie:
Nachdem seiner Zeit beim Marine Corps, studierte Hackman kurz Journalismus und hielt sich mit verschiedenen Nebenjob über Wasser, bis er sich schließlich entschloß (mit bereits 30 Jahren), sein Glück mit der Schauspielerei zu versuchen. Er studierte am Pasadena Playhouse (wo, wie die Legende sagt, er und Kommilitone Dustin Hoffman in dem Ruf standen, die letzten zu sein, die es zu etwas bringen würden) und nach kleinen Fernseh- und Bühnenrollen ergatterte er einen Part in der Broadway-Komödie "Any Wednesday". Zwar gab er sein Filmdebüt in “Mad Dog Coll” (1961), doch war es die Rolle in “Lilith“ (1964), dessen Star Warren Beatty sich an ihn erinnerte, als seinen nächsten Film „Bonnie and Clyde“ (1967) besetzte. Hackmans Darbietung als Clydes Bruder Buck Barrow brachte ihm eine Oscar-Nominierung für den Besten Nebensdarsteller ein. Bals war ein ständiger Gast auf der Leinwand, so z.B. in “Riot” (1968), “Marooned” und “The Gypsy Moths” (beide 1969). Er tat sich sogar als Ski Trainer in „Downhill Racer“ (1969) hervor, sowie als Melvyn Douglas reservierter Sohn in „I Never Sang for My Father“ (1970, weitere Oscar-Nominierung). Bereits ein Star gewann er endlich für die Rolle des knallharten Polizisten Popeye Doyle in dem Thriller “The French Connection” (1971) den Oscar als Bester Dasteller, eine Bestätigung seines außergewöhnlichen Talents, die für Hollywood auch den Wechsel von den glamorösen Jungstars zu alltäglicheren Charakteren markiert.

Hackman spielte weiterhin in den unterschiedlichsten Genren, vom epischen Disaster “The Poseidon Adventure” über den dunklen “Prime Cut” (beide 1972) bis hin zu der langsam erzählten Charakterstudie „Scarecrow“ (1973, zusammen mit Al Pacino). Auch seine glühensten Verehrer verblüffte er mit der urkomischen Rolle als blinder Einsiedler in Mel Brooks „Young Frankenstein“ (1974). Seine wohl beste Darbietung lieferte er als Überwachungsspezialist Harry Caul in Francis Ford Coppolas paranoiden Klassiker “The Conversation” (1974), ein brilliant subtiles Portrait eines Besessenen. Hackman kehrte für “French Connection II” zur Rolle des Popeye Doyle zurück und beeindruckte in der Western Saga “Bite the Bullet” sowie im Kritikererfolg “Night Moves” (alle 1975) – allerdings neben den Kassen- und Kritikerflops wie „The Hunting Party“ (1971), „Lucky Lady“ (1975), „The Domino Principle“ und „March or Die“ (beide1977). Überraschenderweise spielte er 1978 den komischen Schurken Lex Luthor in „Superman“ und legte danach eine mehrjährige Pause ein. Er kam als sehr unterhaltsamer Luthor mit “Superman II” (1980) zurück und bewies mit der wenig beachteten Komödie“All Night Long”, dass er nichts verlernt hatte.

Mit neuem Schwung stürzte sich Hackman in alle erdenklichen Haupt- und Nebenrollen, so etwa als a Kriegskorrespondent in “Under Fire” (1983), als mittelalter Mannder seine Frau verläßt in “Twice in a Lifetime” (1985), als antreibender High-School Basketball Coach in “Hoosiers” (1986) und als verräterischer Verteidigungsminister in „No Way Out“ (1987). Filmen wie „Uncommon Valor“ (1983) und „Target“ (1985) verlieh er Gewicht und Glaubwürdigkeit. 1988 war er unermüdlich und erschien in in Woody Allens “Another Woman”, “Bat*21” und “Full Moon in Blue Water”. Darüber hinaus erhielt er den Oscar als Bester Schauspieler – seinen ersten nach 17 Jahren – für seine herausragende Darbietung als FBI-Mann in dem kontroversen Bürgerrechtsdrama “Mississippi Burning”. Seine folgenden Filme waren nicht immer von höchster Qualität, nicht so dagegen sein Spiel, bspw. in “The Package” (1989), “Loose Cannons” (ebenfalls 1989, als komisches Paar mit Dan Aykroyd), „Postcards From the Edge“ (1990) und „Class Action“ (1991). Er gewann einen zweiten Oscar (als Bester Nebendarsteller) als sadistischer Sheriff in Clint Eastwoods Western „Unforgiven“ (1992). Mehr als einmal hatte Hackman überlegt, sich zur Ruhe zu setzen, besonders nachdem er 1990 einen Herzinfarkt erlitt und sich schweren Operationen unterziehen musste. Doch seine angegriffene Gesundheit hat ihn nie von der Arbeit abhalten können. Als unmoralischer Mentor von Tom Cruise in “The Firm” (1993) war er wieder gänzlich hergestellt. In den letzten Jahren scheint er zunehmend Spaß an Komödien gefunden zu haben, (1995 „Get Shorty“, 1996 „The Bridcage“, 2000 „The Replacements“, 2001“Heartbreakers“ und „The Royal Tenenbaums“), spielt aber auch immer wieder den klassischen harten Typen in Actionfilmen wie „Absolute Power“ (1997), „Twilight“ (1998), „Under Suspicion“ (2000) und „Behind Enemy Lines“ (2001).

Kriegsfilme:
Crimson Tide (1995) .... Captain Frank Ramsey
Uncommon Valor (1983/I) .... Col. Cal Rhodes
Under Fire (1983) .... Alex Grazier Foster
First to Fight (1967) .... Sergeant Tweed
Alias:
Eugene Alder
Literatur:
Erläuterung:

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