Devid Striesow

Beruf:
Schauspieler
geboren:
1 October 1973 in Bergen auf Rügen, East Germany
gestorben:
Biografie:
Devid Striesow wirkte während seiner umfangreichen Schauspielkarriere in über 120 Film- und Fernsehproduktionen mit. Er begann sein Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin nach dem Zivildienst und schloss dieses im Jahr 1999 ab. Seit dem gleichen Jahr ist Striesow auch in den Schauspielhäusern in Hamburg und Düsseldorf tätig. In Düsseldorf spielte er unter anderem bei den Aufführungen von Stücken wie "Käthchen von Heilbronn, Prinz Friedrich von Homburg oder die Schlacht bei Fehrbellin", "Hamlet" oder in Maxim Gorkis "Sommergäste" mit. Sein Filmdebüt gab der Ostdeutsche 2000 in Jens Jensons "Amerika", während seinen ersten Auftritt in einem Kinofilm mit dem Filmdrama "Kalt ist der Abendhauch" in der Rolle des Ernst-Ludwig Hoffmann gab. Für seine Darstellung als erfolgloser Kleinunternehmer in Hans-Christian Schmids Film "Lichter" wurde Striesov 2003 für den Deutschen Filmpreis nominiert. Eine weitere große Rolle erhielt er als Feldwebel Tornow in der Verfilmung "Der Untergang", welcher mit dem Academy Award als bester ausländischer Film ausgezeichnet wurde. Ab 2005 verkörperte er für 10 Folgen durchgehend den Kriminalkommissar Jan Martensen in der Krimiserie "Bella Block", hatte allerdings danach unregelmäßige Auftritte. 2007 spielte er in den Filmen "Yella" und "Die Fälscher" mit, von welchen der letztere den Academy-Award für den besten ausländischen Film gewann. Für seine Rolle in dem Film als SS-Offiziers Friedrich Herzog gewann Devid Striesow den Deutschen Filmpreis als bester männlicher Nebendarsteller. Eine Hauptrolle bekam er zudem im 2007 Film "12 heißt: Ich liebe dich" mit Claudia Michelsen. Von 2013 bis 2019 stellte er in der Krimiserie "Tatort" den Hauptkommissaren Jens Stellbrink dar. Im Film "Wir sind jung. Wir sind stark.", welcher auf den Internationalen Hofer Filmtagen gezeigt wurde, konnte man ihn als sozialdemokratischen Lokalpolitiker Martin sehen. In der Rolle des Hape Kerkelings wirkte er im 2015 Kinofilm "Ich bin dann mal weg" mit, welcher auf das gleichnamige Buch Kerkeling basiert. Zwei Jahre später spielte er als Reformator und Mönch Martin Luther im Film "Katharina Luther" mit. Seit 2018 ist er in der Hauptrolle der ZDF-Krimiserie "Schwartz und Schwartz" tätig. Ebenfalls erhielt der Schauspieler eine Rolle in der 2022 Neuverfilmung vom Erich Maria Remarque Roman "Im Westen nichts Neues".

Filmographie (Auswahl):
- 2000: Amerika
- 2000: Kalt ist der Abendhauch
-2003: Lichter
- 2004: Der Untergang
- 2005-2018: Bella Block (Fernsehserie, 15 Folgen)
- 2007: Die Fälscher
- 2013-2019: Tatort (Fernsehserie)
- 2015: Ich bin dann mal weg
- 2017: Katharina Luther
- 2022: Im Westen nichts Neues

Auszeichnungen (Auswahl):
- 2003: Deutscher Filmpreis (Nominierung als Bester Nebendarsteller für "Lichter")
- 2007: Deutscher Filmpreis ( Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle für "Die Fälscher")
- 2010: Deutscher Filmpreis (Nominierung für Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle für "So glücklich war ich noch nie")
- 2012: Grimme-Preis für "Ein guter Sommer"
- 2016: Bambi (Schauspieler National)
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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