Joseph E. Levine

Geboren als:
Joseph Edward Levine
Beruf:
Produzent
geboren:
9. September 1905, Boston, Massachusetts, USA
gestorben:
31. July 1987, Greenwich, Connecticut, USA
Biografie:
Er war einer der letzten Film-Mogule der alten Schule, kein Wunder also, dass sein Karriereverlauf dem von Carl Laemmle, dem Gründer der Universal Pictures, ähnelte. Levine gab das Bekleidungsgeschäft auf und wurde Aussteller, bis er entdeckte, dass er mit dem Vertrieb von Filmen mehr Geld verdienen konnte. Da er weder Geld noch Einfluss genung hatte, um die grossen Hollywood-Studios anzugehen, begann er ausländische Filme zu importieren, darunter "open City" (1945) und "The Bicycle Thief" (1947). In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg warf Levine ein AUge auf den sich entwickelnden Drive-In Markt in importierte zahlreiche Schwert-und Sandalenfilme (darunter "Hercules" (1959) und dessen Fortsetzung von 1960 "Hercules Unchained"), sowie 1956 "Godzilla", "King of the Monsters" zu dem er Szenen mit dem amerikianischen Star Raymond Burr zufügte). Aufgrund der Beliebtheit ihrer italienischen Importe konnte Levines Embassy Pictures Filme wie "Two Women" (1961), "Boccaccio '70" (1962) und Fellinis "8,5" (1963) mitfinanzieren. Als unabhängige Firma mit einem ausgeprägt soliden Vertriebsnetzwerk gelang es ihm schließlich auch den heimischen amerikanischen Markt mit selbstproduzierten Filmen wie "The Carpetbaggers" (1964), "Harlow" (1965), "Nevada Smith" (1966), "The Graduate" (1967), "The Lion in Winter" (1968), "The Adventurers" (1970), "Carnal Knowledge" (1971), "The Day of the Dolphin" (1973), "Paper Tiger" (1975), "A Bridge Too Far" (1977), "Magic" (1978) und "Tattoo" (1981) zu knacken.
In den späten 60er Jahren verkaufte er seine ursprüngliche Firma Embassy Pictures an die Avco Company, produzierte aber weiter Filme bis in die 80er Jahre.
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
Filme anzeigen