David (Lewelyn) Wark Griffith

Beruf:
Regisseur
geboren:
22. Januar 1875, LaGrange, Kentucky, USA
gestorben:
21. Juli 1948, Hollywood, California, USA
Biografie:
Oft als “Vater des Kinos” bezeichnet, war Griffith wahrscheinlich der erste Regisseur, der die Möglichkeiten des neuen Mediums wirklich begriff. Geboren wurde er im ländlichen Kentucky. Sein Vater war Jacob "Roaring Jake" Griffith, ein Colonel der Südstaatenarmee und Held des Amerikanischen Bürgerkrieges. Der junge David mit den romantischen Kriegsgeschichten seines Vaters und der melodramatischen Literatur des 19. Jahrhunderts auf, was seine Schwarz-Weiss-Sicht auf die menschliche Existenz und die Geschichte prägte. 1897 machte sich Griffith an eine Karriere als Schauspieler und Autor für das Theater, die aber größtenteils erfolglos blieb. Widerstrebend willigte er ein, bei Edwin S. Porter von der Edison Company auch für das neue Medium Film zu schauspielern. Schließlich erhielt er einen Job bei der finanziell angeschlagenen American Biograph Company, für die er bei über 450 Kurzfilmen Regie führte. Dort experimentierte er mit Erzähltechniken, die er später in seinem epischen „Birth of a Nation“ (1915) perfektionierte. Griffith und sein persönlicher Kameramann G.W. Bitzer arbeiteten daran, cineastische Techniken wie den Flashback, den „iris shot“, Masken und den Umschnitt zu perfektionieren. In den Jahren nach “Birth of a Nation” erlangte Griffith nie wieder einen ähnlich überwältigenden Erfolg. 1931 zwangen ihn seine immer zahlreicher werdenden Fehlschläge zum Aufhören. Auch wenn er als Visionär des erzählenden Films gepriesen wurde, wurde er ebenso heftig für seinen offenen Rassismus kritisiert. Griffith starb 1948 in Los Angeles als eine der zwiespältigsten Figuren der Film Geschichte.
Alias:
David W. Griffith
David Wark Griffith
D.W. Griffith
Literatur:
Erläuterung:
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