Biografie:
Terrence Frederick Malick, geboren am 30. November 1943 in Ottawa, Illinois, ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Regisseur und Filmproduzent. In den 1970er-Jahren erlangte er mit den Filmen „Badlands – Zerschossene Träume” und „In der Glut des Südens” Anerkennung. Nach einer 20-jährigen Pause kehrte er 1998 mit „Der schmale Grat” ins Filmgeschäft zurück. Sein Film „The Tree of Life” wurde 2011 mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet.
Malick finanzierte sein Filmstudium durch die Überarbeitung von Drehbüchern, darunter „Deadhead Miles” und „Drive, He Said”. Im Jahr 1969 veröffentlichte er eine englische Übersetzung von Heideggers Schrift „Das Wesen des Grundes” und drehte seinen ersten Kurzfilm mit dem Titel „Lanton Mills”.
Im Jahr 1972 verfasste Malick das Drehbuch für den Western „Zwei Haudegen auf Achse”. Im selben Jahr begann er mit den Arbeiten an seinem Debütfilm „Badlands – Zerschossene Träume”, den er unabhängig finanzierte. Der Film wurde 1973 veröffentlicht und von der Kritikerschaft hochgelobt. „Badlands – Zerschossene Träume“ basiert auf der Geschichte von Charles Starkweather und Caril Ann Fugate und übte einen maßgeblichen Einfluss auf eine Vielzahl nachfolgender Regisseure aus.
Nach dem Erfolg von „Badlands“ verfasste Malick 1974 das Drehbuch für „Gravy Train“ und zog sich sodann für einen Zeitraum von vier Jahren aus dem Filmgeschäft zurück.