Biografie:
Jeffrey Zarvos ist ein brasilianischer Komponist und Musiker, der in São Paulo geboren wurde. Er durchlief zunächst eine musikalische Ausbildung im Bereich der klassischen Musik und vertiefte sich im Anschluss daran in die Materie des Jazz. Zarvos hatte das Privileg, am Berklee College of Music zu studieren und seine Ausbildung am California Institute of the Arts fortzusetzen, wo er 1992 mit einem BFA in Musik abschloss.
Zarvos hat sich insbesondere durch seine musikalischen Beiträge zur Filmmusik einen Namen gemacht und zahlreiche Soundtracks für Filme und Dokumentationen komponiert. Zu seinen frühen Arbeiten gehört der Score für den Film "Tully" aus dem Jahr 2000, gefolgt von "Kissing Jessica Stein" aus dem Jahr 2001 und dem Drama "The Door in the Floor" aus dem Jahr 2004. Es sei darauf hingewiesen, dass Zarvos auch die Musik für eine Reihe bemerkenswerter Filme komponierte, darunter Sin Nombre (2009), Beastly (2011), The Words (2012) und The Choice (2016).
Des Weiteren hat er den Score für den Film "The Air I Breathe" (2007) komponiert, in dem eine hochkarätige Besetzung mit Kevin Bacon, Julie Delpy und Brendan Fraser zu sehen ist. Auch für "The Beaver" (2011) mit Mel Gibson und Jodie Foster hat er die Musik beigesteuert. Im Jahr 2015 hatte Zarvos die Ehre, die Musik für den Film "American Ultra" zu komponieren, in dem er Jesse Eisenberg und Kristen Stewart musikalisch begleiten durfte.
Zu seinen jüngeren Arbeiten gehören "The Land of Steady Habits" (2018), "Dark Waters" (2019) und "A Journal for Jordan" (2021), bei dem Denzel Washington die Regie führte. Des Weiteren hat er 2023 den Score für Flamin' Hot komponiert, einen Film von Eva Longoria, und ist aktuell an der Filmmusik für The Front Room (2024) beteiligt.