James Caan

Beruf:
Schauspieler
geboren:
26 März 1940, The Bronx, New York, USA
gestorben:
Biografie:
Fast 80 Filme hat er in seiner wechselvollen Karriere gemacht. Begonnen hat sie jedoch am Sanford Meisner's Neighborhood Playhouse bei seinem Lehrer Wynn Handman. Zahlreiche Bühnen- und TV-Auftritte folgten, darunter kleine Rollen wie in Billy Wilders “Irma la Douce” (1963) und eine erste größere Rolle als einer von Olivia de Havillands Folterern in “Lady in a Cage”(1964). Er beeindruckte als Stock-Car-Fahrer in „Red Line 7000“ (1965) und als Kartenspieler, der nicht schießen kann in dem Western „El Dorado“ (1967 beide unter der Regie von Howard Hawks). Es folgten Rollen in „Games” (1967), “Submarine X-1”, “Countdown” (Regie von Robert Altman) und “Journey to Shiloh” (alle 1968).
Er zeigte großes Einfühlungsvermögen bie seiner Interpretation des geistesgestörten Footballhelden in Francis Ford Coppolas Frühwerk „The Rain People“ (1969) und glänzte ebenso in „Rabbit, Run“ (1970) und „T. R. Baskin“ (1971).

Schlagartig bekannt wurde er mit einer weiteren Rolle als Footballspieler, nämlich als Brian Piccolo im Fernsehfilm „Brian's Song“ (1970) sowie als hitziger Sonny Corleone in Coppolas Gangstersaga „The Godfather“ (1972), eine Rolle, die er in der Fortsetzung von 1974 wieder aufnahm. Caan erntete eine Nominierung als Bester Nebendarsteller für “The Godfather” und spielte in sehr unterschiedlichen Filmen wie “Slither“, „Cinderella Liberty“ (beide 1973), „Freebie and the Bean“ (1974) und „The Gambler“ (1974), „Funny Lady“ (als Produzent/Songwriter Billy Rose), „The Killer Elite“ und „Rollerball“ (alle 1975). Er parodierte sich sogar selbst in Mel Brooks “Silent Movie“ (1976).

Aber er war auch an einigen Fehlschlägen beteiligt, bspw. “Harry and Walter Go to New York” (1976), “A Bridge Too Far”, Claude Lelouchs “Another Man, Another Chance” (beide 1977), “Comes a Horseman” (1978) und “Chapter Two” (1979). Mit dem Drama „Hide in Plain Sight“ (1980) legte er ein beeindruckendes Regiedebüt vor. Leider wurde der Film, der von einem Zeugenschutzprogramm handelt, von fast niemandem gesehen. Dann folgte eine seiner besten Rolle als Meistereinbrecher in “Thief” (1981), doch weder dieser noch der romantische Fantasyfilm “Kiss Me Goodbye” (1982) brachte ihn zurück auf die A-Liste der Studios.

Persönliche Probleme machten ihm derart zu schaffen, dass er den Film „The Holcroft Covenant“ (1985) nicht beendete. Als er nach fünf Jahren wieder anfing, in der Rolle des harten Army Sergeant in Coppolas Vietnam Film “Gardens of Stone” (1987), erhielt er einige der besten Kritiken seiner Karriere. Gut besetzt war er auch als Polizist in “Alien Nation” (1988), aber sein großer Durchbruch kam, als Warren Beatty ein Projekt namens „Misery“ (1990) absagte. Caan sprang ein und spielte einen Schriftsteller, der von einem verrückten Fan gefangen gehalten wurde. Der Film war ein voller Erfolg, und auch wenn Kathy Bates Oscar-prämierte Darbietung die meiste Aufmerksamkeit erhielt, war es Caans subtiles Spiel (er lag die meiste Zeit im Bett oder saß im Rollstuhl), das den Film vorantrieb. Zurück in Topform, steuerte er einen Part zu “Dick Tracy” (1990) bei, spielte einen egoistischen Showbizstar an der Seite von Bette Midler in „For the Boys“ (1991), einen Gangster, der sich unsterblich in Sarah Jessica Parker verliebt in „Honeymoon in Vegas“ (1992) und einen College Football Coach in „The Program“ (1993). Ferner war er als Dennis Quaids gemeiner Vater in „Flesh and Bone“ (1993) zu sehen. Im Actionstreifen „Eraser (1996) spielte er zusammen mit Arnold Schwarzenegger und für „Mickey Blue Eyes“ (1999) mit Hugh Grant durfte er als Gangster-Vater noch mal von seiner Corleone Erfahrung Gebrauch machen.
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
Gardens of Stone
1941
Submarine X-1

Filme anzeigen