Harry Carey

Geboren als:
Henry DeWitt Carey II
Beruf:
Schauspieler, Autor, Produzent, Regisseur
geboren:
16 January 1878, The Bronx, New York, USA
gestorben:
21 September 1947, Brentwood, California, USA
Biografie:
Bevor Carey einer der ersten Kinosuperstars wurde, hatte er sich verschiedenen anderen berufen versucht, bis er sich schließlich dem Theater zuwandte. Dort schrieb er und führte neben der Schauspielerei gelegentlich Regie. zum Film kam er 1909, als er mit Film Pioneer D.W. Griffith an Biographen-Kurzfilmen arbeitete. Seine Bekanntschaft mit einem weiteren Pioneer, John Ford, erwies als sogar noch vorteilhafter. Ford verdiente sich seine ersten Sporen, indem er bei Careys Filmen Regie führte und zusammen drehten sie einige erfolgreiche Western (so etwa 1917 "Straight Shooting"), deren Plots in vielen späteren Western immer wiederkehren würden. In den späten 20er Jahren begann Careys Stern langsam zu sinken, obwohl als harter Bursche in "Trail of '98" (1929) eine seiner besten Darbietungen ablieferte. Ihm gelang ein Comeback mit MGMs Dschungel-Drama "Trader Horn" (1931), doch als er zum Anführer von Lady Edwina Booths Verteidigern in ihrem Prozess gegen das Studio wurde, ließ Metro Boss Louis B. Mayer ihn ausschließen. Seine folgenden Rollen beschränkten sich weitgehend auf schnelle Western und Serien. Nach "The Last Outlaw" (1936), einem charmanten, modernen Western (nach einer Geschichte von Ford), schaffte sich Carey eine neue Karriere durch Nebenrollen, die mitunter großartig ausfüllte wie in "Sutter's Gold" (1936), "Kid Galahad" (1937), "Mr. Smith Goes to Washington" (1939, für den er eine Oscar Nominierung erhielt), "Shepherd of the Hills" (1941), "The Spoilers" (1942), "Duel in the Sun" (1946) und "Angel and the Badman" (1947), um nur einige zu nennen. Careys Wirkung beruhte auf der Fähigkeit, innere Wärme durch eine stahlharte Hülle auszustrahlen, vermittelt durch seinen Gesichtsausdruck und seine beredte Körpersprache (der John Wayne, wie er gestand, später nacheifern sollte). Seine Frau Olive Carey traf er auf einem Filmset. Nach seinem Tod wurde sie zu einer von John Fords ständigen Besetzungen. Ford begann seinen 1948er Film "3 Godfather" mit einer ausführlichen Lobrede auf Carey als "Heller Stern des frühen Western Himmels" und heuerte seinen Sohn, Harry Cary Jr., an, um in dem Film mitzuspielen.

Kriegsfilme:
Air Force (1943) .... Sergeant Robby White, Crew Chief
Parachute Battalion (1941) .... Bill Richards
Sundown (1941) .... Dewey
Alias:
Harry Carey Sr.
H.D. Carey
Harry D. Carey
Literatur:
Erläuterung:
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