Ellen Kuras

Beruf:
Kamerafrau, Dokumentarfilmerin und Spielfilmregisseurin
geboren:
10. Juli 1959 in New Jersey, Vereinigte Staaten
gestorben:
Biografie:
Ellen Kuras ist eine US-amerikanische Kamerafrau und Regisseurin, die für ihre innovative Arbeit in der Filmbranche bekannt ist. Sie wuchs in New Jersey auf und studierte an der Brown University Sozialanthropologie und Semiotik, nachdem sie zunächst Filmtheorie an der Universität von Paris studiert hatte. Kuras begann ihre Karriere im Filmbereich in den 1980er-Jahren und arbeitete an verschiedenen Positionen, um ihre Kamera- und Produktionsfähigkeiten zu verfeinern.
Ihr Durchbruch als Kamerafrau gelang ihr mit der Dokumentation "Samsara: Death and Rebirth in Cambodia" (1990), die als erste US-amerikanische Produktion in Kambodscha nach dem Bürgerkrieg drehte. Mit dem Filmdrama "Swoon" (1992) über Leopold und Loeb feierte sie ihr Spielfilmdebüt als Kamerafrau, wofür sie eine Nominierung für die Beste Kamera bei den Independent Spirit Awards erhielt. Kuras debütierte 2008 als Regisseurin mit der langjährigen Dokumentation "The Betrayal – Nerakhoon", die die Flucht einer Familie aus Laos in die USA thematisiert und ihr eine Oscarnominierung für den Besten Dokumentarfilm einbrachte.
2013 war sie Jurymitglied der Internationalen Filmfestspiele von Berlin. Im Jahr 2023 stellte Ellen Kuras mit "Lee", einem Biopic über die Fotografin Lee Miller, ihren ersten Spielfilm als Regisseurin fertig.
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Erläuterung:
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