Biografie:
Mercero ist der Regisseur und Author vieler erfolgreicher Fernsehserien und preisgekrönter Filme. Sein Vater, der Personalchef einer lokalen Reifenfabrik, wurde von den Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg erschossen als Antonio erst sechs Monate alt war. seine Mutter wollte, dass er Jura studiert und er erfüllte ihr diesen Wunsch. Er begann also an der Universität von Valladolid zu studieren, viel lieber wollte er aber "Gechichten erzählen". Jeden Sommer kehrte er nach Lasarte zurück, um dort Festivals mit Sketchen und Parodien zu veranstalten. Als er 1959 das Jurastudium beendet hatte, entschloss er sich auf die Escuela Oficial de Cinematografía zu gehen, wo er vier Kurzfilme drehte: 'La oveja negra', 'Pis', 'La muerta' und 'Trotín Troteras' (1962). 1962 machte er seinen ersten Fim als professioneller Regisseur, nachdem er das Filmstudium abgeschlossen hatte. Der Film gewann auch gleich einen Preis bei einem Festival in San Sebastián. Sein erster versuch einen längeren Spielfilm zu drehen scheiterte an den baskischen Geldgebern. Also setzte er seine Arbeit an Kurzfilmen fort: 'La balada de los cuatro jinetes', 'Universidad de Navarra', 'Un pueblo en apuros', 'Adiós al Price'.
1970 begann er für das Fernsehen zu arbeiten. Er führte Regie bei diversen Dokumentarfilmen und einigen Teilen für die Serie "Crónicas de un pueblo" (1971). Diese Serie war in Spanien sehr erfolgreich, obwohl die Thematik ideologisch sehr riskant für die damalige Zeit war. Die Serie "La Cabina" (1970) gewann zehn internationale Preise, unter anderem den Emmy im Jahre 1973. Es folgten einige preisgekrönte Filme, "Verano azul" (1978) war jedoch der erfogreichste. Heute arbeitet er immer noch für das Fernsehen. Sein jüngstes Werk ist "Planta 4ª" (2002), ein humoriger Film über Kinder mit Krebs.
Mercero hat sechs Söhne. Einer von ihnen ist Schriftsteller und ein anderer ist Direktor bei einem Fernsehsender.