Benjamin Utzerath

Beruf:
Schauspieler
geboren:
1963 in Düsseldorf
gestorben:
Biografie:
Benjamin Utzerath wurde 1963 in Düsseldorf als Sohn von Renate und Hansjörg Utzerath geboren und hat zwei Geschwister. Seit 1986 ist er mit Bühne und Fernsehen verbunden und begann seine Karriere als Hospitant am Theater sowie als Aufnahmeleiter und Beleuchter hinter der Kamera. 1995 schloss er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin mit einem Diplom ab. Seitdem trat er an verschiedenen deutschen Bühnen auf, darunter das Schlosspark Theater in Berlin, das Münchner Volkstheater und das Theater Lüneburg. In Hamburg war er am Ernst-Deutsch-Theater, am Altonaer Theater und von 1995 bis 2004 am Thalia Theater tätig. In der Spielzeit 1994/95 war er außerdem am Théâtre national de Chaillot in Paris engagiert.
Unter Regisseuren wie Gerd Heinz, Jürgen Flimm, Jérôme Savary und Martin Kušej spielte Utzerath unter anderem in Shakespeare-Stücken wie „Hamlet“, „Romeo und Julia“ und „Ein Mittsommernachtstraum“ sowie in Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“, Becketts „Warten auf Godot“ und Kleists „Der zerbrochne Krug“. In den 2000er Jahren führte er auch Regie an Hamburger Bühnen wie dem Winterhuder Fährhaus.
Sein Kameradebüt gab Utzerath 1999 und trat seitdem in Fernsehserien wie „Doppelter Einsatz“, „Delta Team – Auftrag geheim!“ und „Tatort“ auf. Seit 1996 ist er zudem als Hörspielsprecher aktiv, vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und Radio Bremen, wo er unter anderem 2009 in der Neuauflage der Kriminalsatire „Dickie Dick Dickens“ zu hören war.

Eine Auswahl an Filmen in denen er mitspielt:

1999: Delta Team – Auftrag geheim! – Falsches Spiel
1999: Meine beste Feindin
1999: Ein Mann wie eine Waffe
1999: Zwei Männer am Herd
1999: Geschichten aus dem Wiener Wald
2000: Herzschlag – Das Ärzteteam Nord – Gewissensbisse
2001: Ehemänner und andere Lügner
2001: Bargeld lacht
2002: Doppelter Einsatz – Der Mörder in dir
2004: Tatort – Schichtwechsel
2009: Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg
2012: Reichsgründung/Die nervöse Großmacht
2015: Francofonia
2019: Notruf Hafenkante – Sechs Richtige
2023: The Zone of Interest
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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