Martin Sheen

Geboren als:
Ramon Estevez
Beruf:
Schauspieler, Produzent, Regisseur
geboren:
3 August 1940, Dayton, Ohio, USA
gestorben:
Biografie:
Erste große Anerkennung erntete er für seinen Auftritt am Broadway in dem Stück "The Subject Was Roses". Sheen konnte diese Darbietung 1968 wiederaufleben lassen, als er mit Patricia Neal und Jack Albertson für die Verfilmung vor der Kamera stand. Aber er musste sich bis 1973 gedulden, bevor eine ähnlich gute Filmrolle ergattern konnte, nämlich als entfremdeter Killer in Terrence Malicks “Badlands”. Wenige Jahre später erhielt er in Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ (1979) seine denkwürdigste Rolle. Er spielt einen Captain, der einen Fluss in Vietnam hinaufgeschickt wird, um einen abtrünnigen Offizier (Marlon Brando) zu finden und ermorden. Sheen erlitt während der anstrengenden und scheinbar endlosen Dreharbeiten auf den Phillippinen einen Herzinfarkt. 1991 in dem Dokumentarfilm über die Dreharbeiten “Hearts of Darkness: A Filmmaker's Apocalypse“ (1991), also mit einigem zeitlichem Abstand konnte er schon wieder Witze über sich reissen, sowie über sein Auftreten in der Kriegsfilmparodie „Hot Shots! Part Deux” seines Sohnes Charlie (1993).

Er war ein stets respektierter Schauspieler, sber nicht eigentlich ein Star, dafür verlief seine Leinwandkarriere zu wechselhaft. Seine besseren Filme waren “Gandhi” (1982), “The Dead Zone” (1983, entgegen seinem Typ als schleimiger Politiker besetzt) und „Da“ (1988, den er auch produzierte). Das Fernsehen bot ihm größere Gelegenheiten: als verurteilter Deserteur in “The Execution of Private Slovik” (1974), als President John F. Kennedy in der Miniserie "Kennedy" (1983) und as JFKs Bruder Robert in „The Missiles of October“ (1974), um nur einige zu nennen. Tatsache ist, er ist seit 1961 ein sehr produktiver Fernsehschauspieler, und tritt weiterhin in Fernsehfilmen und Miniserien auf, besonders solchen, deren politischen Hintergründe ihn persönlich interessieren. Er ist ein unermüdlicher Aktivist für liberale Anliegen und wurde bereits mehrfach bei Protest Märschen und Sit-Ins verhaftet.
Seine Söhne Emilio und Carlos (letzterer bekannt als Charlie Sheen) und Tocher Renee sind ebenfalls Schauspieler. Martin trat in Charlies “Wall Street” (1987) auf und führte Regie bei “Cadence” (1991), in dem sie beide auftreten.

Weitere Filme:
1967: “The Incident”, 1970: “Catch-22”, 1971: “No Drums, No Bugles”, 1972: “Rage”, “Pickup on 101”, 1976: “The Little Girl Who Lives Down the Lane”, 1977: “The Cassandra Crossing”, 1980: “The Final Countdown”, “Loophole”, 1982: “Enigma”, “That Championship Season”, 1983: “Man, Woman and Child”, 1984: “Firestarter”, 1985: “Broken Rainbow (Stimme), 1987: “The Believers”, “Siesta”, 1988: “Judgment in Berlin”, 1989: “Beverly Hills Brats”, “Cold Front”, 1991: “The Maid, JFK (Stimme), 1992: “The Water Engine” (TV-Film), 1993: “Hear No Evil”, “Gettysburg” (als Robert E. Lee).
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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