Gig Young

Geboren als:
Byron Elsworth Barr
Beruf:
Schauspieler
geboren:
4 November 1913, St. Cloud, Minnesota, USA
gestorben:
19 October 1978, New York, New York, USA
Biografie:
Gig Young - umgänglich, freundlich und oft nur in der zweiten Hauptrolle.
Geboren in Minnesota, aufgewachsen in Washington D.C. Seine Leidenschaft für das Theater entwickelte er an der High School. Später, mit einiger Amateur Erfahrung bewarb er sich beim renommierten Pasadena Community Playhouse, wo er ein Stipendium erhielt. Als er in „Pancho“, einem Stück von Lowell Barrington spielte, wurde er zusammen mit George Reeves, dem Hauptdarsteller, von einem MGM Talent Scout entdeckt. Beide erhielten Verträge als Nebendarsteller beim Studio. Unter seinem Geburtsnamen spielte er anfangs kleine Rollen, experimentierte dann aber mit verschiedensten Namen, weil sein Name nicht mit den Studiovisionen eines gutaussehenden, jungen Mannes mit gewinnenden Lächeln in Einklang stand und ein anderer Schauspieler bereits diesen Namen trug. 1942 bekam er in dem Film „The Gay Sisiters“ eine Rolle mit dem Namen Gig Young, den er kurzerhand beibehielt. Hatte er vor „The Gay Sisters“ noch zusätzlich an einer Tankstelle gearbeitet, gab dieser Film seiner Karriere einen Schub. Auch wenn sein Aufstieg zunächst durch seinen Dienst bei den Coast Guards unterbrochen wurde, konnte er sich nach dem Krieg als Darsteller für wichtige Nebenrollen etablieren. Eine dramatische Rolle in “Come Fill the Cup” (1951) brachte ihm die Nominierung für den Oscar des Besten Nebendarstellers, ein Erfolg den er sieben Jahre später wiederholte mit einer komödiantischen Rolle in „Teacher's Pet“ (1958). Neben seiner Filmkarriere arbeitete er efolgreich für das Fernshen. 1969 gewann er überraschenderweise doch noch einen Oscar für sein Porträt eines Tanzmarathon-Ansagers in They Shoot Horses, Don't They?. Privat war er weniger erfolgreich. Nachdem mehrere eine Ehen (unter anderem mit Schauspielerin Elisabeth Montgomery) gescheiter waren, endete seine letzte mit der deutschen Schauspielerin Kim Schmidt mit einer Katastrophe. Drei Wochen nach ihrer Heirat, erschoß Young in ihrem New Yorker Appartement anscheinend erst sie und dann sich selbst. Die genaue Ursache des (Selbst-) Mordes blieb unklar. Young war 65, seine Frau 31 Jahre alt.

Kriegsfilme:
Only the Valiant (1951) .... Lieutenant William Holloway
Air Force (1943) .... Lieutenant Bill Williams, Co-pilot
Captains of the Clouds (1942) (uncredited) .... Student Pilot
You're in the Army Now (1941) (uncredited) .... Soldier
Tanks Are Coming, The (1941) (as Byron Barr) .... Jim
Dive Bomber (1941) (uncredited) .... Pilot Abbott
Sergeant York (1941) (uncredited) .... Marching Soldier
Alias:
Literatur:
Erläuterung:
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