Lew Ayres

Geboren als:
Lewis Ayer
Beruf:
Schauspieler
geboren:
28 December 1908, Minneapolis, Minnesota, USA
gestorben:
30 December 1996, Los Angeles, California, USA
Biografie:
Der Schulabbrecher wurde von einem Talent Scout im Coconut Grove Nachtclub in Los Angeles entdeckt und bekam ungehend kleine Rollen in Hollywood. In seiner ersten Hauptrolle stand er in "Kiss" (1929) neben Greta Garbo, doch es war die Rolle des Paul Bäumer in "Im Westen nicht Neues" (1930), mit der er den Durchbruch schaffte. Die Antikriegsaussage des Films hatte großen Eindruck bei ihm hinterlassen, so dass er 1942, als er eingezogen werden sollte Widerspruch einlegte. Amerika war entsetzt, Kinos weigerten sich weiterhin seine Filme zu zeigen. Doch Ayers setzte durch, dass er bei den Sanitätern eingesetzt wurde. Er wurde in den Südpazifik versetzt und half als Priestergehilfe in Neu Guinea und auf den Phillippinen. Seine Rückkkehr zum Film nach seiner Dienstzeit war eher unauffällig, bis er die Rolle des Johnny Belinda (1948) bekam. Für die Rolle des symphatischen, jungen Arztes, der die taubstumme Jane Wyman behandelte, erhielt er eine Oscar-Nominierung. In der Folge wurden die Angebote rarer. Das Angebot den Doktor Kildare zu spielen, zog der Sender zurück, weil er sich weigerte, Ayers Forderung folge zu leisten, während der Sendung keine Tabakwerbung zu zeigen. In den 70ern konzentrierte er seine ganze Energie auf das Projekt, mit dem er dem Westen die fernöstliche Philisophie näher bringen wollte. Das Ergebnis war der Film "Altars of the World" (1976), zwar kein Kassen-, aber ein Kritikererfolg, der ihm einen Golden Globe Award einbrachte.

Filme/Rollen:
Hold 'Em Navy (1937) .... Tommy Graham
Leathernecks Have Landed, The (1936) .... Woody Davis
All Quiet on the Western Front (1930) .... Paul Baumer
Flight Commander, The (1927) (uncredited) .... Bit Part


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Literatur:
Erläuterung:
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