Biografie:
Als Sohn eines Industriellen wichs Rogosin umgeben vom Luxus Auf Long Island auf. Doch schon früh waren ihm die Ungleichheiten der amerikanischen Gesellschaft bewußt. Er begann Chiemie an der Universität von Yale zu studieren und trat während des Zweiten Weltkriegs als Ingenieur in die Navy ein. Als er zurückkehrte, brachte er ein Studium zu Ende, arbeitete als Chemie-Ingenieur, bevor er Anfang der Dreissiger beschloss Filme zu machen.
Für seinen ersten Film "On the Bowery" erhielt er sofort große Anerkennung, gewann den Dokumentarfilmpreis bei den Filmfestspeilen von Venedig und wurde für einen Oscar nominiert. Nach "Come Back Africa" widmete er den größten Teil seiner Zeit dem bahnbrechenden Bleecker Street Cinema in Greenwich Village, das er 1962 eröffnete und in dem er experimentelle und radikale Filme vorführte. Mitte der 60er kehrte er mit dem Anti-Kriegsdokumentarfilm "Good Times, Wonderful Times" zur Filmerei zurück. In der Folge engagierte er sich für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit Filmen wie "Black Roots" (1970), "Black Fantasy" (1972) und "Wood Cutters Of The Deep South" (1973).
In den frühen 70er Jahren verkaufte er dsas Kino,das 1990 endgültig schloss. 1999 kehrte er nach Südafrika zurück, um den TV-Dokumentarfilm "The Long Walk Of Nelson Mandela" zu drehen.