Mark Zakharov

Geboren als:
Mark Anatolyevich Zakharov
Beruf:
Regisseur
geboren:
13. Oktober 1933, Moskau, Sowjetunion (heute Russland)
gestorben:
Biografie:
Mark Anatolyevich Zakharov wurde am 13. Oktober 1933 in Moskau geboren. Sein Vater war ein Soldat der Roten Armee imrussischen Brügerkrieg 1918-1920 und seine Mutter Schauspielerin. Der Junge Anatoli Zakharov wuchs in Moskau auf. Er wurde von seiner Mutter in seinen Bemühungen Schauspieler zu werden beeinflußt. Er wurde nach einigen Versuchen am staatlichen Schauspiel- und Theaterinstitut (GITIS) 1955 angenommen.
Zakharov begann seine Karriere als Schauspieler und Regisseur an Perm Stadttheater, dnn am Amateur Studententheater an der Moskauer Staatsuniversität in dern 50er und 60er Jahren.
Die brillanten und populären Stücke wurden schnell durch die sowjetische Zensur in der Neo-Stalinistischen Ära unter Leonid Brezhnev verbannt. Zakharov gab nicht aus. Er entwickelte schnell die neue, innovative Produktion „Razgrom“, ein Stück von Aleksandr Fadeyev. Das Stück war schon fast zensiert, als der mächtige Ideologe Mikhail Suslov eingeladen wurde, dem das Stück sehr gut gefiel. Zakharov war gerettet. Seit 1973 arbeitete Zakharov als künstlerischer Direktor des Moskauer Lenkom Theaters. Dort führte er Regie bei einer glanzvollen Aufstellung an populären Stücke, unter ihnen „The Seagull“ von Anton Chekhov und „Til“ von Grigori Gorin. Sein größtes Bühnenstück war das Musical „Yunona i Avos“ von Andrei Voznesensky mit der Musik von Aleksei Rybnikov. Es war die erste Rock-Oper in der Sowjetunion; mit Nikolai Karachentsov und Aleksandr Abdulov in der Besetzung.
Das Musical wurde über tausend mal aufgeführt und schließlich Verfilmt. Zakharov ist als bemerkenswerter Regisseur bekannt. Er hatte Erfolge wie “12 stulev” (1977), “Obyknovennoe chudo” (1978), “Tot samy Munkhgausen” (1979) and “Ubit drakona” (To Kill a Dragon. 1988). Er ist bekannt für seinen Verstand und seine Weisheit. Er kam 1991 in die Schlagzeilen, als er öffentlich vor einer Kamera seinen Parteiausweis der kommunistischen Partei verbrannte. Es war eine geistreiche, zugleich aber riskante Aktion. Er gab später sein Bedauern über diese impulsive Aktion zu. Er hätte lieber seinen Ausweis lieber einfach auf einem Tisch liegen lassen sollen, wie es der ehemalige Präsident Jelzin getan habe.
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