Erläuterung:
Im Polnisch-Sowjetischen Krieg, oder auch Polnisch-Russischer Krieg, von 1920 standen sich der gerade neu entstandene polnische Staat und Sowjetrussland gegenüber. Russland befand sich noch im Bürgerkrieg und wollte sein Einflussgebiet in den Westen ausdehnen, während Polen seine Unabhängigkeit erhalten wollte und seine Machtposition im Osten zu stärken suchte.
So besetzte Polen Teile der Ukraine, wurde jedoch von der Roten Armee zurückgedrängt und erwartete schließlich eine Niederlage und Besetzung Polens. Überraschenderweise konnte die Rote Armee aber in der Schalcht um Warschau besiegt werden.
Am 18. März 1921 wurde dann der Frieden von Riga unterzeichnet, der einen Waffenstillstand und die Zusicherung östlicher Gebiete an Polen beinhaltete.