Erläuterung:
Der irische Unbhängigkeitskrieg war ein Guerillakrieg der IRA gegen die Briten. Sinn Féin bildete das erste irische Parlament seit 1801 und Eamon de Valera wurde zum Präsidenten der Republik Irland gewählt. Es begann der Aufbau einer parallelen Regierungs- und Verwaltungsstruktur. Die britische Regierung erklärte das Parlament für illegal. Es folgte der Anglo-Irische Krieg von 1919-1921, der 1921 zum Anglo-Irischen Vertrag führte, der für 26 der 32 irischen Counties die Unabhängigkeit bedeutete.
Der Anglo-Irische Vertrag wurde jedoch von der Minderheit im Parlament und de Valera nicht anerkannt. Arthur Griffith wurde zum neuen Präsidenten gewählt, woraufhin de Valera und republikanische Rebellen den Bürgerkrieg gegen die neue, reguläre irische Armee führten.
Der Bürgerkrieg fand sein Ende als sich die republikanischen Kräfte im Mai 1923 ergaben.