Nicaraguanischer Bürgerkrieg (1980-1990)

Erläuterung:
Nach Jahrzehnten unter der Diktatur von Anastasio Somoza, die 50.000 Opfer forderte, wurde der Diktator schließlich durch eine Revolution der Sandinisten gestürzt, die die Macht im Land übernahmen. Sechs Monate später versammelte sich Somozas frühere Nationalgarde an den Grenzen von Honduras und Costa Rica, um den Kampf gegen das sandinistische Regime aufzunehmen. Diese paramilitärischen Truppen wuren auch als Contras bezeichnet und erhielten logistische und finanzielle Unterstützung durch die USA, aber auch von unzufriedenen Bevölkerungsteilen. Ihnen gegenüber standen die Compas auf Seite der nicaraguanischen Regierung.
Seit 1856, als der US-Bürger William Walker Präsident von Nicaragua geworden war, befand sich das Land ununterbrochen im Krieg, bis 1990 die FSLN, die Partei der Sandinisten die Wahlen verlor und durch eine oppositionelle Regierungskoalition ersetzt wurde.
Literatur:
Hartmut Teuchler: Vom Bürgerkrieg zur Aussöhnung: Chancen und Probleme der Demokratie in Nicaragua. Sankt Augustin: Konrad-Adenauer-Stiftung, 1992.

http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/kriege/151_nicaragua.htm
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