Der Soldat und das Baby

Originaltitel:
Der Soldat und das Baby
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
30 min. , Farbe
Uraufführung:
13 March 2007, ZDF
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Hauptfeldwebel Johann Eschen war einer der ersten deutschen Soldaten, die 1999 zur Krisensicherung in den Kosovo abkommandiert wurden. Sein Einsatzort war Suvareka. Auf ihrem Weg dorthin treffen die Männer auf zerstörte Dörfer und eine unter dem Krieg leidende Bevölkerung.
Auf einem Erkundungsgang durch das Bergdorf Topilo treffen die Soldaten auf eine junge Frau, die schon lange in den Wehen liegt und bei der die Geburt nicht einsetzen will. Escher, der selbst Familienvater ist, versucht einen Arzt und einen Rettungshubschrauber anzufordern, doch der Hubschrauber kann nicht starten und der Arzt hat an anderer Stelle zu tun.
Daher transportiert Johann Eshcen die Frau, die unter starken Schmerzen leidet, selbst mit seinem Jeep ins Tal. Die Frau und das Kind können im letzten Moment gerettet werden.

Ein halbes Jahr später verlässt Eschen den Kosovo. Er ist stolz darauf, der Frau und dem Kind das Leben gerettet zu haben und fragt sich all die Jahre was aus dem kleinen Mädchen geworden ist, ob es überlebt hat, ob es zur Schule gehen kann und wie seine Kindheit wohl verlaufen mag.
Johann Eschen will zurück in den Kosovo reisen um dies herauszufinden.
Der Film begleitet den 39-jährigen in das Krisengebiet.
Literatur:
Reinhard Merkel. Der Kosovo-Krieg und das Völkerrecht. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.
Bemerkungen:
Erhältlich: