In diesem Dokumentarfilm begleitet ein Kamerateam eine irakische Großfamilie in ihrem Alltag in einem Vorort von Bagdad über mehrere Wochen.
Es ist Mai 2005 im Viertel Al Amin 2. In einem zweistöckigen, zwischen anderen Häusern eingezwängten Haus, lebt die Witwe Zouaida mit ihren 15 Kindern in einer 25-köpfigen Familiengemeinschaft. Zum Leben haben sie nur ihre dürftige Rente und das wenige Geld, das die Söhne erwirtschaften.
Zouida leitet die geamte Familie, in der gelacht, geschimpft und geweint wird. Als einzige Frau darf sie ohne Begleitung ausgehen. Die jüngeren Mädchen brauchen alle einen Aufpasser, wenn sie das Haus verlassen wollen. Eine Ausnahme ist die 22-Jährige Balkhis, die mit einigen anderen Studentinnen einen extra organisierten Bus zur Universität nehmen kann.
Die Männer können machen was sie wollen.
Wenn zwischenzeitig der Strom wieder funktioniert, meist etwa zwei bis drei Stunden am Tag, sitzen alle vor dem Fernseher und die dramatischen Eriegnisse im Irak werden zum Mittelpunkt der Diskussion.
Das Filmteam, aber ganz besonders die Familie Nasser nahmen große Risiken auf sich, um diesen Film über das Leben in dieser chaotischen Welt mitten im Krieg möglich zu machen.