Die jüdischen Häftlinge des Sonderkommandos wurden gezwungen Zeugen und Helfer des Völkermordes zu sein. Es war der Versuch die Schuld auf die Opfer abzuwälzen. So wurden die Häftlinge des Sonderkommandos von der SS in Gruppen eingeteilt, um in den Gaskammern und Verbrennungsanlagen zu arbeiten. Die erste Gruppe begleitete die Opfer in die Entkleidungsräume und sorgte für die reibungslose Überführung in die Gaskammern. Eine zweite Gruppe sammelte, sortierte und säuberte die abgelegte Kleidung der Opfer und säuberte Entkleidungsräume und Gaskammern für die nächsten Opfer. Die dritte Gruppe musste nach der Vergasung die Türen der Gaskammern öffnen und die Leichen zu den Verbrennunganlagen transportieren. Die vierte Gruppe musste den Toten die Goldzähne ziehen und die Haare abschneiden. Die letzte Gruppe musste die Leichen in die Öfen des Krematoriums schieben. Überlebende dieses Sonderkommandos berichten darüber, wie sich das Verhältnis von Opfern und Tätern verschob und wie sie ihre Vergangenheit bis zu den Interviews für diesen Film geheim hielten - aus Scham und aus Schuldgefühl.