Teil 1: Sommer in Ruinen
Als im April 1945 die Rote Armee Berlin erobert flieht die damals 19-jährige Mechthild Evers auf die Insel Hiddensee. Ihr einziger Wunsch ist es, ihren Mann wiederzusehen, den sie kurz vor Kriegsende geheiratet hatte, bevor er wieder an die Front musste. Eines Morgens ertönt der Ruf "Die Russen kommen" und Mechthild Evers hat Angst. Doch dann kann sie es kaum glauben, als die Russen ihren Mann mitbringen.
Am 8. Mai erfolgte die bedingungslose Kapitulation und überall feiern die Menschen das Ende des Krieges. Helga Vick ist zu dieser Zeit Krankenschwester in Hamburg. Die Briten schicken sie in die Heide, um dort Kranke zu pflegen. Ihr neuer Arbeitsort ist Bergen belsen und die nächsten Wochen werden die schlimmsten in ihrem Leben.
Deutschland liegt in Ruinen. Viele Menschen sind obdachlos un hungern. Aber schon bald fahren die S-Bahnen in Berlin wieder und die Menschen machen sich auf an den Wannsee. Gleichzeitig bestimmen die Siegermächte in Potsdam über die Zukunft Deutschlands und was werden soll.
Teil 2: Hunger und Hoffnung
Es herrscht Mangel an allem im Nachkriegsdeutschland. Die Menschen versuchen Lebens mittel wie Brot, Butter oder Kaffee auf dem Schwarzmarkt zu bekommen. Die heimliche Währung der Schattenwirtschaft sind Zigaretten. Auch die amerikanischen Soldaten beteiligen sich an den illegalen Tauschgeschäften.
Die Aliierten wollen die deutsche Rüstungsindustrie zerschlagen und holen sich durch Reparationen und Demontagen das zurück, was ihnen der Krieg genommen hat. Auch das verschärft die Situation in Deutschland und es folgt der Hungerwinter 1946/47 und der Widerstand gegen die Besatzer wächst.
Teil 3: Schatten der Vergangenheit
Viele Menschen, auch die überlebenden Juden, kehren nach dem Krieg in ihre alte Heimat zurück. Auch Rolf Abrahamson, der als Einziger seiner Familie das KZ überlebt hat und nun das Textilgeschäft seiner Eltern weiterführt. Eines Tages nimmt er einen Anhalter mit, von dem sich herausstellt, dass er beteiligt war, als der Mob 1938 das Haus von Abrahamsons Eltern stürmte. Daraufhin wirft er den Mann aus dem Auto.
Die Vergangenheit ist in der Nachkriegszeit sehr präsent. Im Nürnberger Prozess und den Folgeprozessen werden die Hauptschuldigen verurteilt, doch unter der Zivilbevölkerung ist es schwierig zwischen schuldig und nicht-schuldig zu unterscheiden. Die Westmächte verteilen dazu Fragebögen doch das Verfahren ist zu bürokratisch. Auch ehemalige SS-Offiziere werden noch angestellt, da viele immer noch von der SS begeistert waren. In der sowjetischen Besatzungszone geht es anders zu. Hier reicht eine Denunziation, um in ein Lager gesteckt zu werden. Die Menschen, die aus diesen Lagern zurückkommen sind traumatisiert und brauchen lange, bis sie wieder ein normales Leben führen können.
Teil 4: Suche nach der Heimat
Viele Soldaten kommen aus der Kriegsgefangenschaft zurück, einige von ihnen verkrüppelt. Sie müssen erst wieder in ein neues Leben finden. So geht es den meisten Deutschen, die Angehörige und ihre Heimat verloren haben. Die sowjetischen Behörden bringen alle deutschen Kinder aus Ostpreußen nach Deutschland.
Die Teilung Deutschlands beginnt sich schon 1948 abzuzeichnen und der Kalte Krieg verschärft die Lage in Deutschland.