Volk in Not

Originaltitel:
Volk in Not
Weitere Titel:
Das Heldenlied von Tannenberg
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
2276 mtr. , schwarz / weiss
Uraufführung:
10 October 1925. Schauburg Berlin.
Literarische Vorlage:
Karl Schönherr. Volk in Not. Ein deutsches Heldenlied. Leipzig: Staackmann. 1916. 109 p.
Produzent:
Schnitt:
Musik:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Mutter Elisabeth und Sohn Horst, ein Ulan, versorgen zusammen mit Magd Herta ein Gut in Ostpreussen. Herta und Horst sind ineinander verliebt. Als der Krieg ausbricht, sind alle voll Vertrauen in das deutsche Herr. Bald darauf wird Horst eingezogen, seine Mutter und Herta bleiben allein auf dem Hof zurück. Zu Beginn des Kriegs rücken die russische Armee immer näher. Horst wird im Gefecht schwer verwundet und von einem Kameraden auf das Gut zurückgebracht. Gleichzeitig mit ihnen erreicht der russische General Samsonow den Hof, den er beschlagnahmt. Anfangs hält Elisabeth ihren Sohn verborgen, später gibt sie ihn als ihre Tochter aus. Doch als sie Vertrauen zu Samsonow gefunden hat, bittet sie ihn einen Arzt zu holen.
Als der Samsonow treuergebenen Offizier, ein Russe, dessen Mutter Deutsche ist, die Lüge entdeckt, wirft sich Elisabeth dazwischen. Es entsteht ein Handgemenge, bei dem sich Schuss löst.
Grosszügig verspricht der russische Offizier von dem Vorfall keine Meldung zu machen, solange der Sohn den Hof nicht verlässt. Dann nimmt das Kriegsglück eine Wendung zugunsten der Deutschen.
Der selbe Offizier wird verwundet auf den Hof gebracht. Als Elisabeth sich besorgt über ihn beugt, flüstert er: "Du - deutsche Frau!" und stirbt. Aus Dankbarkeit für alles, was er für ihren Sohn getan hat, versorgt Elisabeth sein Grab. Eines Tages erblickt sie auch Samsonow, als armen Flüchtling gekleidet auf der Strasse. Einige Tage später finden Männer seine Leiche. Wegen der Schande der Niederlage, hat er sich selbst umgebracht. Auch für ihn wird ein Grab geschaufelt und ein Kreuz aufgestellt mit dem Text: "Hier ruht in Gott ein unbekannter russischer Soldat".
Literatur:
Bernadette Kester. Filmfront Weimar. Representaties van de Eerste Wereldoorlog in Duitse filme uit de Weimar periode (1919-1933). Hilversum: Verloren. 1998.
Bemerkungen:
Erhältlich: