Spain in Flames

Originaltitel:
Spain in Flames
Weitere Titel:
(Spanien in Flammen)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
65 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Frederico de Echeverria. Spain in flames. New York: Paulist Press. 1936. 47 p.
Regie:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Dokumentarfilm über den Spanischen Bürgerkrieg, der insofern bemerkenswert ist, als er beiden Konfliktparteien Raum einräumt, um ihre Sicht auf den Krieg darzulegen - wenngleich die Symphatien der Macher eindeutig bei den republikanischen Loyalisten liegen. Der erste Teil mit dem Titel „The Flight for Freedom“ (Der Flug für Freiheit) wurde von Vertretern der spanischen Regierung gefilmt, den Kommentar spricht der spanische Botschafter Fernando de Los Rios. Der zweite Teil "They shall not pass" (Sie werden nicht durchkommen) wurde von Kameraleuten der sowjetischen Srtkino Film Kompanie gedreht. Der klar pro-kommunistische Ton ist umso verständlicher, wenn man das versteckte Engagement Hitlers und Mussolinis bedenkt. Die schrecklichen Bilder der Schlachtfelder, besonders die Nahaufnahmen der leidenden und sterbenden spanischen Kinder, sind auch heute noch außerordentlich bewegend.
Schlagworte:
Literatur:
Louis E. Levinthal. "Reminiscences of 'A Cause Celebre'". In: Pennsylvania Bar Association Quarterly, 37:39-45, October 1965. L207.
Bemerkungen:
Hemingway schrieb Teile des Kommentars dieses Film.

Das amerikanische „Board of Censors“ reichte Klage gegen „Spain in Flames“ ein, um den Film verbieten zu lassen. Richter Louis E. Levinthal aus Philadelphia, der den Fall verhandelte, wies die Klage jedoch mit der Begründung ab, dass der Film in seiner Art mit einer Wochenschau gleichzusetzen und damit von der Zensur ausgenommen sei.
Erhältlich: