Charlotte Gray

Originaltitel:
Charlotte Gray
Weitere Titel:
(Die Liebe der Charlotte Gray)
Originallänge:
121 min. , Farbe
Uraufführung:
17 December 2001
Literarische Vorlage:
Sebastian Faulks. Charlotte Gray. London: Vintage, 1999.
Kamera:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Auf dem Höhepunkt der deutschen Luftangriffe gegen London verläßt die junge Charlotte Gray ihr schottisches Heimatdorf und reist in die bombenbedrohte Hauptstadt. Unterwegs trifft sie den Regierungsbeamten Richard Cannerley, dem auffällt, dass sie Stendhal im französichen Original liest. Er fordert sie auf, sich mit ihm in Verbindung zu setzen, sobald sie eine feste Bleibe hat. Außerdem lädt er sie zu einer Party ein, auf der sie Peter Gregory kennenlernt, einen RAF Piloten auf Urlaub. Sie liegen sich ein paar Nächten verliebt in den Armen, bevor Peter ihr die unvermeidliche schlechte Nachricht mitteilt: er muss am nächsten Tag auf eine geheime Mission nach Frankreich fliegen. Angespornt durch Peters Mut ruft Charlotte Cannerley an und wird bald darauf einer streng geheimen Organisation zugeteilt, die im feindlichen Ausland Sabotageakte verübt. Als Charlotte erfährt, dass Peters Flugzeug über dem Freien Frankreich verschwunden ist, drängt sie darauf, für eine verdeckte Operation eingeteilt zu werden. Also wird die blonde Charlotte zur dunkelhaarigen Französin Dominique und springt über dem hübschen Dörfchen Lezignac im Herzen Vichy Frankreichs mit dem Fallschirm ab. Eine kommunistischen Gruppe der Resistance anführt vom Architekten Julian Lavade nimmt sie dort in Empfang. Er bringt „Dominique“ als Haushalthilfe auf dem verfallenden Schloss seines mürrischen Vaters unter. Dieser versteckt zwei jüdische Jungen, deren Eltern von den Deutschen gefangen genommen wurden.
Während sie eigentlich nach Peter sucht, fühlt sich Charlotte immer mehr zu Julian hingezogen. Um ihre Tarnung aufrecht zu erhalten und Julien, seinen Vater und die beiden Jungen zu schützen, geht sie eine Beziehung zu Rench ein, dem geschäftigen Dorflehrer, der mit den Deutschen kollaboriert.
Literatur:
Peter Travers. "Charltte Gray". In: Rolling Stone 1 (2002), 57.
Bemerkungen:
Homepage: http://charlottegraymovie.warnerbros.com/cmp/main.html
Erhältlich:
VHS, DVD, CD