Into the Arms of Strangers - Stories of the Kindertransport

Originaltitel:
Into the Arms of Strangers - Stories of the Kindertransport
Weitere Titel:
(Kindertransport - In eine fremde Welt)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
122 min. , Farbe
Uraufführung:
USA: 7 September 2000
Literarische Vorlage:
Mark Jonathan Harris. Into the Arms of Strangers. Stories of the Kindertransport. New York: Bloomsbury, 2000.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Erst die "Reichskristallnacht" öffnete der Welt die Augen und ließ erkennen mit welchen Mitteln die Nazis gegen die Juden vorgehen würden. Die britische Regierung erkannte den bevorstehenden Völkermord und handelte schnell und unbürokratisch. Schon im Dezember 1938, kurz nach der Progromnacht, konnten jüdische Kinder in England einreisen. Die Nazis duldeten die Transporte bis zum Kriegsausbruch im Jahre 1939. Auf diese Weise konnten 10.000 von 1,5 Millionen Kindern vor dem sicheren Tod gerettet werden. Von ihren Eltern durften sie sich am Bahnhof nicht verabschieden, um öffentlichkeitswirksame Szenen zu vermeiden. Nur mit einem Koffer und 10 Reichsmark kamen sie in England an und wurden sehr unterschiedlich aufgenommen: In Pflegefamilien, als Dienstpersonal oder in Lagern. Erst nach Kriegsende erfuhren die Kinder von dem Schicksal ihrer Eltern, das meistens in Auschwitz geendet hatte. Die Kinder von damals berichten in dieser Dokumentation über ihre Flucht aus Deutschland und ihre Erfahrungen im Exil.
Literatur:
Josef Lederle. "Kindertransport - In eine fremde Welt". In: Film-Dienst 53 (2000), 24, 32-33.

Anne L. Fox/ Eva Abraham-Podietz. Ten thousand children. True stories told by children who escaped the Holocaust on the Kindertransport. West Orange: Behrman House, 1999.
Bemerkungen:
Homepage: http://www2.warnerbros.com/intothearmsofstrangers/

Gewann 2001 den "Oscar" als "Beste Dokumentation".
Erhältlich:
VHS, DVD, CD