Battle of the Somme

Originaltitel:
Battle of the Somme
Weitere Titel:
(Schlacht an der Somme)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
53 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
Literarische Vorlage:
Buch:
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die letzte Juni-Woche 1916 zu Beginn der Somme-Schlacht (die vom 24. Juni bis 26. November 1916 dauerte): die Vorbereitung der Schlacht, ein siebentägiges Artilleriefeuer, wird anhand von ständig feuernden Batterien, riesigen Mengen von Granatenhülsen und marschierenden Soldaten veranschaulicht. Es folgt der Sturm auf die deutschen Gräben, ihre Einnahme sowie der anschließende Abtransport der Verwundeten und Gefangenen. Szenen von zerstörten deutschen Stellungen, sollen die britische Feuerkraft unterstreichen. Es folgt ein weiterer Angriff, bei dem die unterschiedlichen britischen Artilleriewaffen gezeigt werden. Der Film endet mit Bildern aus englischen Zeltlagern am Abend vor einem neuerlichen Angriff.
Literatur:
Stephen Badsey. "Battle of the Somme: British War Propaganda". In: Historical Journal of Film, Radio, and Televion 3 (1983), 3, 99-113.

Nicolas Reeves. "The Power of Film Propaganda: Battle of the Somme (1916) and Its Contemporary Audience". In: Historical Journal of Film, Radio, and Televion 1 (1997), 17, 5-28.

R. Smiters. "A Wonderful Idea of Fighting": The Question of Fakes in `The Battle of the Somme´. In: Historical Journal of Film, Radio, and Televion 2 (1993), 149-168.
Bemerkungen:
Einer der schwärzesten Tage der britischen Kriegsgeschichte, der 1. Juli 1916, wird hier in einen Sieg verwandelt. 60.000 Mann, davon 20.000 Gefallene, verloren die englischen Truppen in nur 24 Stunden.
Der Film verwendet dokumentarisches Material sowie nachgestellte Szenen und ist wahrscheinlich der erste, der auch die Schrecken des Krieges zeigt. Galten Bilder von Toten und Verwundeten zuvor als unzumutbar, scheinen es eben diese Szenen gewesen zu sein, die den Film schließlich zu einem grossen Erfolg werden liessen. Filmhistoriker schätzen, dass der Film von der Mehrheit der englischen Bevölkerung gesehen wurde und bereits in den ersten sechs Wochen 20 Millionen Zuschauer fand.
Erhältlich: