In einer kleinen Gemeinde an der Nordwestküste der USA ist auch neun Jahre nach der Bombardierung Pearl Habors die Behandlung der japanischstämmigen Amerikaner während des Krieges noch nicht vergessen. Im Dezember 1950 wird vor der Küste der Insel San Pietro der Fischer Carl Heine Jr. tot aufgefunden. Seine schwimmt in seine Netze verwickelt neben seinem Boot. Über seinem Ohr klafft eine riesige Schnittwunde.
Einer seiner Freunde, der japanischstämmige Kazou Miyamato, wird zum hauptverdächtigen. Nur wenige Stunden vore Heines Tod war er in den gleichen Gewässern beim Fischen gesehen worden.
Sein mögliches Motiv: ein geheimer Grundstückshandel zwischen den Vätern der beiden. Da Ausländern nicht erlaubt war, Grundbesitz zu erwerben, arrangierte Kabuos Vater mit Carl Heine Sr. himelich den Verkauf von Morgen Erdbeerfeldern. Doch bevor die letzte Zahlung erfolgte, wurde die Familie Miyamoto wie alle Insulaner japanischer Herkunft im berüchtigten Internierungslager Manzanar eingesperrt und das Land weiterverkauft.
Für die Lokalzeitung begleitet der Reporter Ishmael Chambers, ein verbitterter Kriegsveteran, den Prozess. Im Krieg verlor er im Kampf gegen die Japaner einen Arm, seine damalige Freundin Hatsue heiratete später Kabuo. Als er Information erhält, die Kabuo entlasten könnten, fällt es ihm schwer objektiv zu bleiben und seine verlorene Liebe zu vergessen.