Robert Capa war einer der bedeutendsten Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts. Er dokumentierte fünf Kriege auf drei Kontinenten. Selbst Pazifist, schlüpfte er dennoch in Uniformen, fuhr auf Panzern, sprang aus Flugzeugen und stand an vorderster Front. Er war als einziger Fotograf bei der Landung in der Normandie zugegen.
Robert Capa, eigentlich Endre Friedmann, ein junger jüdischer Mann aus Budapest, war als Flüchtling in Berlin und Paris und war mit 23 Jahren der berühmteste Kriegsfotograf der Welt. Er fotografierte den spanischen Bürgerkrieg, die japanische Invasion in China, Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und den ertsen Israelisch-Arabischen Krieg. Er erhielt eine Führungsposition bei der Agentur Magnum in New York, doch diese gab er nach nur sechs Jahren 1954 auf, um den Krieg der Franzosen in Indochina zu fotografieren. Dort starb er durch eine Landmine.
Capas Bruder Cornell unterstütze diesen Film, in dem seine Kollegen und Freunde über diesen außergewöhnlichen Mann berichten. Auch liest Isabella Rosselini aus dem Tagebuch ihrer Mutter Ingrid Bergmann vor, die eine hoffnungslose Liebesgeschichte mit Robert Capa verband.