J'accuse

Originaltitel:
J'accuse
Weitere Titel:
I accuse, (Ich klage an), That They May Live
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
125 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
6 November 1939
Literarische Vorlage:
Regie:
Produzent:
Schnitt:
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Die Erfahrungen, die er während des ersten Weltkrieges in den Schützengräben machen musste, haben Jean Diaz krank gemacht. Nun widmet er sein Leben der Perfektionierung einer Maschine, die künftige Kriege verhindern soll. Obwohl er glaubt, daß er es geschafft hat, verwendet ein skrupelloser Politiker seine Erfindung als Waffe. In einem letzten verzweifelten Akt beschwört Diaz die begrabenen Toten des Ersten Weltkrieges aus ihren Gräbern herauf.
Literatur:
Bemerkungen:
Gance' neue „J'accuse“-Version ist ein gänzlich anderer Film, ein vollständige Umarbeitung des vorherigen Plots und nicht ein blosses Remake des Vorgängers von 1919, auch wenn er einige Kampfszenen und Protagonisten des Stummfilms übernimmt. Mit dem Höhepunkt in der Schussszene, in der sein Held die Geister des Gefallenen (gespielt von Kriegsversehrten) des Ersten Weltkriegs zusammenruft, prangert Gance den heraufziehenden Krieg an und bezichtigt seine Zeitgenossen einer neuerlichen Kriegshysterie.
Gance sah Europa unausweichlich auf einen neuen grossen Krieg zusteuern und drehte diesen Film gleichsam aus einem inneren Drang heraus. Er vertrat dabei die weit verbreitete Ansicht, dass Kriege von politischen Führern und nicht von den "einfachen" Leuten begonnen werden.

In Grossbritannien wurde der Film bei seinem Erscheinen als Horrorfilm eingestuft.
Erhältlich:
VHS NTSC