Amen.

Originaltitel:
Amen.
Weitere Titel:
Amen, Eyewitness, Der Stellvertreter, Le Vicaire
Originallänge:
132 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
D: 13 February 2002, Berlin International Film Festival
Literarische Vorlage:
Rolf Hochhuth. Der Stellvertreter: Ein christliches Trauerspiel. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt, 1967, 295 S.
Produzent:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Darsteller (Rolle):
Weitere Personen:
Zusammenfassung:
Zwei Systeme prallen aufeinander: Die Nazi-Maschinerie auf der einen Seite und der Vatikan mit den Alliierten auf der anderen. Kurt Gerstein, ein Chemiker, arbeitet für die SS und beliefert die Konzentrationslager mit Zyklon B, während er die Verbrechen verurteilt und die Alliierten vorwarnt. Dieses Verhalten bringt ihn selbst und seine Familie in große Gefahr. Sein Gegenspieler ist der junge Jesuit Ricardo Fontana, der repräsentativ für alle Priester steht, die sich gegen die Greultaten stark gemacht haben und oft mit ihrem Leben dafür bezahlten. Unzählige Priester, viele von ihnen unbekannt, lehnten sich gegen das Schweigen ihrer Kirche auf und durchbrachen somit Hierarchien.
Literatur:
Pierre Blet: Papst Pius XII und der Zweite Weltkrieg: Aus den Akten des Vatikans. Paderborn: Schöningh, 2000. ISBN: 3-506-71903-3

Gerhard Besier: Der Heilige Stuhl und Hitler-Deutschland: Die Faszination des Totalitären. München: Dt. Verl.-Anst., 2004. ISBN: 3-421-05814-8

Anthony Rhodes: Der Papst und die Diktatoren: Der Vatikan zwischen Revolution und Faschismus. Wien: Böhlau, 1980. ISBN: 3-205-08811-5
Bemerkungen:
Erhältlich:
DVD