Paul, ein junger französischer Soldat, erschiesst auf dem Schlachtfeld seinen deutschen Freund Walter. Die beiden begabten Musiker besuchten zusammen in Frankreich ein Konservatorium. Auch vierzehn Jahre danach quält ihn die Erinnerung und seine Schuld am Tod des Freundes. Er reist nach Deutschland, um Walters Vater, Dr. Holderlin, seine Tat zu gestehen. Als er sieht, wie stark die Familie noch immer trauert, schafft er es nicht, sich zu erklären. Stattdessen gibt er sich bloss als Freund des Sohnes aus. Die Holderlins nehmen ihn freundlich auf und er wird fast ein Ersatz-Sohn. Als Walters Verlobte Elsa die Wahrheit erfährt, bittet sie Paul, den Eltern Walters nichts zu sagen, um sie nicht zu beunruhigen. Im Dorf hat unterdessen ein zurückgewiesener Verehrer Elsas die Leute gegen den französischen Gast aufgestachelt. Als sich einige der Dörfler bei Dr. Holderlin beschweren, wirft er ihnen vor, noch immer den gleichen Vorurteilen anzuhängen, die im letzten Krieg bereits so viele Leben gekostet haben. Zu Paul Überraschung vergibt ihm Holderlin und erklärt, dass Deutschlands nationalistische Verirrung genauso viel mit dem Schicksal seines Sohne zu tun habe wie jede einzelne Person auf dem Schlachtfeld.