Diese Dokumentation berichtet über die deutsche Blockade Leningrads, die fast 900 Tage andauerte. Leningrad war vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 von deutschen Truppen eingekreist und von der Außenwelt abgeschnitten. Elend, Leid und Hunger waren die Folgen der Belagerung. Die Bevölkerung as Lederriemen, Kleister und Erde um nicht zu verhungern. Auch vor Kanibalismus schreckten die Umkreisten nicht zurück. Schon im ersten Winter starben eine Million Menschen. Doch die Leningrader hielten durch und bejubelten abgemagert und erschöpft die Befreiung am 27. Januar 1944. Zeitzeugen berichten in dieser Dokumentation über ihr Schicksal als Eingekesselte in Leningrad. Sie schildern ihren Überlebenskampf und erinnern somit an diejenigen, die den 27. Januar 1944 nicht mehr erlebten.