Im April 1938 reist die junge Liesel Meminger mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder in einem Zug, als dieser stirbt. Bei der Beerdigung entdeckt Liesel neben dem Grab ein Buch, ein Handbuch für Totengräber und nimmt es mit sich. Liesels Mutter, eine Kommunistin, lässt das Mädchen zu einer Pflegefamilie bringen, da sie selbst sich in Gefahr befindet. Liesel freundet sich dort mit dem Nachbarsjungen Rudi an und als ihr Pflegevater Hans bemerkt, dass sie nicht lesen kann, bringt er es ihr mithilfe des gestohlenen Buches bei, sodass sie zu einer passionierten Leserin wird. Doch gleichzeitig werden die Erfahrungen der Protagonisten von den Schrecken des Zweiten Weltkrieges überschattet und das Leben aller verändert sich unwiederbringlich.