„The Panama Deception“ dokumentiert die unerzählte Geschichte des Dezembers 1989, der US Invasion Panamas, die Ereignisse die zu ihr führten, den exzessiven Gewalteinsatz, dem enormen Ausmaß an Zerstörung und den verheerenden Folgen. „The Panama Deception“ deckt die wahren Gründe für den international verurteilten Angriff auf und zeichnet dabei ein Bild der Invasion, dass sich deutlich von dem durch die US Medien erzeugten Bild unterschiedet und dabei vor Augen führt wie Mainstream- Medien und US Regierung Informationen über diese außenpolitische Desaster unterdrückten. Dabei enthält „The Panama Destinction“ bisher ungesendetes Filmmaterial der Invasion und ihrer Folgen und ebenso Interviews mit Befürworten der Invasion wie Gen. Maxwell Thurman, dem panamaschen Präsidenten Endara und Pentagonsprecher Pete Williams und Gegner der Invasion wie dem U.S. Abgeordneter Charles Rangel (D-NY.), den panamaschen „human rights“ Mitarbeiterinnen Olga Mejia und Isabel Corro sowie dem ehemaligen panamaschen Diplomaten Humberto Brown. In alternativen Netzwerken produzierte und über diese Verteilte Informationsfilme machen Analysen der Medienkontrolle und Selbstkontrolle möglich und decken dabei auf welchen Umfang diese heute erreicht hat- besonders in Zeiten des Krieges. Seit seiner Veröffentlichung im August 1992 wurde „The Panama Deception“ in 80 Städten gezeigt, unter anderem acht Wochen in Seattle und fünf in New York City. Der Film erschien 1993 in den Läden. Er wurde im Oktober desselben Jahres in den USA von Cinemax ausgestrahlt und zurzeit hält Bravo- Der unabhängige Filmsender die recht zur Ausstrahlung. Viele lokale Tochtergesellschaften von PBS haben den Film bereits gesendet, national verweigert PBS jedoch wie immer die Ausstrahlung obwohl das Kongressmandat eindeutig fordert, dass im Falle eines kontrovers diskutierten Gegenstandes beide Seiten im nationalen Programm dargestellt werden müssen. International wurde der Film in Australien, Kanada, Polen, Hongkong, Frankreich, Spanien, Portugal, dem U.K., Iran, Israel, Finnland, der Schweiz, Mexiko, Argentinien, Japan, Norwegen, der Volksrepublik China, Südkorea, Italien, der Türkei, Russland, Südafrika, den Niederlanden, den Philippinen, Algerien, Malaysia und der Tschechoslowakei ausgestrahlt. Ein Verbot, das zuerst von der Regierung gegen den Film verhängt wurde, wurde im März 1993 auf internationalen Druck aufgehoben.