Der 49-jährige Hugo, erfolgreicher Reporter einer renommierten Schweizer Wochenzeitung, fährt für einen Auftrag in ein Flüchtlingslager nach Afrika. Dort trifft er Louis Duffreux, der ihm einige Jahre zuvor in Kambodscha das Leben gerettet hat. Doch Hugo erkennt den früher vor Enthusiasmus strotzenden Arzt kaum wieder. Vor ihm steht ein gebrochener, paranoider Mann, der seine Verbitterung nur noch mit Hilfe von Alkohol erträgt. Im Flüchtlingscamp wird Hugo Zeuge des erschütternden Alltags der Mitarbeiter, die einen scheinbar aussichtslosen Kampf gegen das Elend führen. Unter Einsatz ihres Lebens und mit äusserst geringen Mitteln versuchen sie den elementarsten Bedürfnissen der Flüchtlinge gerecht zu werden. Nachdem Hugo und Louis auf der Suche nach vermissten Vertriebenen von Rebellen entführt werden, wird der Arzt bei einem Fluchtversuch schwer verletzt. Kurz vor seinem Tod bittet Louis seinen Freund um einen letzten Gefallen. Er soll die einzige Frau, die Louis jemals geliebt hat, wiederfinden, um ihr zu sagen, dass sie sein letzter Gedanke war. Tief bewegt verspricht Hugo nach Phnom-Penh zu fahren und sie ausfindig zu machen. Doch die Reise nach Kambodscha gestaltet sich zu einer beinahe hoffnungslosen Suche nach der Fremden und führt den gesundheitlich und psychisch angeschlagenen Hugo an die Grenzen seiner Kraft. Erst als er die junge Französin Leila trifft, findet auch er neuen Lebensmut.