The Victors

Originaltitel:
The Victors
Weitere Titel:
(Die Sieger)
Produktionsland / Jahr:
Originallänge:
157 min. , schwarz / weiss
Uraufführung:
22 November 1963
Literarische Vorlage:
Alexander Baron. The Human Kind: A Sequence. New York: Washburn, 1953.
Produzent:
Schnitt:
Musik:
Zusammenfassung:
Der Film folgt einer Infantrie-Einheit, die an allen Fronten in Europa kämpft: von Sizilien, quer durch Frankreich, hinein nach Deutschland, um dort schließlich als Besatzer zu bleiben. Einer schläft mit mit einer Italienerin, deren Mann noch vermisst wird. Chase verliebt sich in eine wunderschöne Frau, die ihn bittet zu desertieren, um ihre bei ihren Schwarzmarktgeschäften zu helfen. Trower wiederum verliebt sich Regine und entdeckt erst spät, dass sie eine Prostituierte ist.
Zwischen weißen und schwarzen Soldaten kommt es zu Unruhen. Weaver nimmt sich eines kleinen Hundes an, den andere Soldaten dann für Schiessübungen als Ziel missbrauchen. Chase geht mit einer Flasche Whisky unterm Arm zum Hospital, um Sergeant Wallach zu besuchen. Er hat keine Ahnung von der Schwere von Wallachs Verletzung, dem sein halbes Gesicht weggeschossen wurde und der Chase anschreit, er solle zum Teufel gehen.
Gegen Ende des Film lebt Trower mit einer jungen Frau in Berlin, deren Schwester die Geliebte eines russischen Offiziers ist. Als ihn seine Freundin wegen eines Russen verlässt, stolpert Trower sturzbetrunken nach Hause. Dabei trifft er auf einen ebenso betrunkenen Russen. Keiner versteht den anderen und so ziehen schließlich beide ein Messer und töten einander.
Literatur:
Bemerkungen:
Viele der Szenen stehen unverbunden nebeneinander, konzentrieren sich auf eine Handvoll Personen und deren besondere Erlebnisse, während andere Figuren kaum Bedeutung haben und manchmal komplett und ohne Erklärung kurzerhand verschwinden. Zwischen jeder der Frontszenen ist eine Wochenschauepisode montiert, die unsinniges Treiben an der Heimatfront vorführt.

Die Szene, in der die Männer abgestellt werden, um sich eine Exekution anzusehen, basiert auf der Exekution von Eddie Slovik (dem letzten amerikanischen Soldaten des Zweiten Weltkriegs, der wegen Fahnenflucht hingerichtet wurde). Dazu schmalzt Frank Sinatra „Have Yourself a Merry Little Christmas“.
Erhältlich: